PlayNation Test Beyond: Two Souls

Beyond: Two Souls - Eine emotionale Reise

Von Patrik Hasberg - Test vom 21.10.2013 - 13:37 Uhr
Beyond: Two Souls Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Emotional und dramatisch – in dem interaktiven Drama Beyond: Two Souls begleiten wir die weibliche Protagonistin Jodie Holmes 15 Jahre durch ihr ereignisreiches Leben. Dabei erzählen uns die Macher von Heavy Rain eine spannende und wendungsreiche Geschichte. Wir haben uns für euch in die einzelnen Kapitel begeben und sagen euch innerhalb unseres Tests, wo mögliche Schwächen liegen und in welchen Punkten der Titel glänzen kann.

Es ist kalt – bitterkalt! Riesige Schneeflocken fallen vom nächtlichen Himmel und bleiben auf dem weißen Untergrund der Straße liegen, auf der sich tagsüber noch geschäftiges Treiben abspielte. Nun ist es still. Der am Straßenrand zu hohen Gebilden aufgetürmte Schnee schluckt beinahe jedes Geräusch. Der eisige Wind lässt in unregelmäßigen Abständen die Schneekristalle durch die Luft wirbeln. Eigentlich kein Wetter, um sich draußen aufzuhalten. Selbst die hiesigen Obdachlosen haben sich unter eine nahe Brücke zurückgezogen, um sich am Feuer zu wärmen.

Eine Polizeistreife fährt ihre abendliche Runde durch das Viertel, als uns plötzlich eine Gestalt auffällt, die mit sichtlicher Mühe einen Schritt vor den anderen setzt.

Seelenverwandtschaft

In Beyond: Two Souls erleben wir über eine Zeitspanne von insgesamt 15 Jahren die entscheidendsten und prägendsten Kapitel im Leben der weiblichen Protagonistin Jodie Holmes, die seit ihrer Geburt mit dem Geist Aiden in einer tiefen Verbindung steht.
Noch einige Meter, dann bricht die junge Frau zusammen und bleibt reglos im Schnee liegen. Natürlich können wir nicht tatenlos zusehen. Schließlich wechseln wir per Knopfdruck von Jodies Körper zum Geist Aiden, der unsere weibliche Protagonistin bereits ihr gesamtes Leben lang begleitet hat. Mit Aiden können wir ‘frei‘ umherschweben, allerdings müssen wir dabei immer darauf achten, dass wir uns nicht zu weit von unserer besseren Hälfte entfernen.

Wenn wir wollen, dass Jodie in dieser eisigen Nacht nicht erfriert, müssen wir handeln. Also steuern wir Aiden einige Meter weiter in eine kleine Gasse, in der wir auf einen Obdachlosen treffen, der in Mülltonnen nach Essensresten sucht. Irgendwie müssen wir ihn auf Jodie aufmerksam machen, nur wie? Kurzerhand lassen wir einige Dinge durch die Luft schweben, schlagen mit einem ohrenbetäubenden Scheppern gegen die Tonnen und schubsen den guten Mann schlussendlich einige Meter nach hinten. Na endlich! Nachdem der erste Schreck verflogen ist, sucht der Mann nach der Ursache und findet kurze Zeit später eine junge Frau bewusstlos im Schnee liegend.

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