PlayNation Test State of Decay

State of Decay - The Walking Dead trifft auf GTA

Von Christian Liebert - Test vom 27.09.2013 - 13:17 Uhr
State of Decay Screenshot

Es ist das Zeitalter der Zombies, anders kann man es kaum mehr in Worte fassen. Egal wohin man sieht: Die schlurfenden Untoten sind nahezu in jedem Bereich vertreten. Spätestens mit dem Erfolg von The Walking Dead haben Zombies ihren Einzug in die Popkultur gehalten. Was früher gerade mal für einen trashigen B-Movie reichte, ist heute essenzieller Bestandteil unseres Unterhaltungsprogramms. Mit State of Decay schickte Entwickler Undead Labs einen Open-World-Titel auf die Xbox 360, der sich, dank eines reifen Konzepts, bereits zum Start im Juni diesen Jahres über 500.000 mal verkaufte. Die Mischung aus Zombie-Survival und GTA erhielt durchweg positive Kritiken und erschien am 20. September in Form einer Early-Access-Version endlich für den PC. Wir haben uns die Fassung für den Rechenknecht geschnappt und für euch ins Testlabor geschickt.

Vom Angelausflug zur Zombie-Apokalypse

Es hätte so schön werden können, dieses Wochenende weit weg vom Trubel der Stadt. Dies denkt sich auch Marcus, die erste Hauptfigur des Open-World-Survival-Games State of Decay. Zusammen mit seinem Kumpel Ed ist dieser gerade auf einem Angelausflug in den Wäldern der USA, als um sie herum plötzlich die Welt zusammenbricht. Zombies tauchen überall auf und sehnen sich nach Blut und frischem Fleisch. Nur mit ein paar Schlagwaffen bestückt bahnen wir uns in der Rolle von Marcus den Weg zum nahe gelegenen Forsthaus, wo die Lage nicht wirklich besser zu sein scheint. Irgendwas ist hier im Busch! Daher ist es wohl besser, wenn wir uns erst mal die Umgebung anschauen. Überall Zombies - Mist. Zum Glück aber finden wir hier und da brauchbare Gegenstände wie Essen, Waffen oder Medizin. Damit geht es zurück zum Forsthaus. Allerdings hören wir auf dem Weg dahin Schüsse. Gibt es doch noch weitere Überlebende? Wir trotzen den Zombies und eilen zur Hilfe – in letzter Sekunde. Dabei treffen wir auf Maya, die Verursacherin des Lärms und zweite Hauptfigur des Spiels. Widerwillig verbündet sie sich mit uns und folgt zum Forsthaus. Leider gab es hier wohl einen Angriff der „Freaks“, wie die Zombies bisher genannt werden. Alle Insassen hat es erwischt. Sie sind tot.. so sieht es zumindest aus. Als aber einer von ihnen wieder aufsteht und sich an uns satt essen will, ist die Katze aus dem Sack: Die Zombie-Apokalypse ist wahr geworden. Sichtlich bedrückt ziehen wir von dannen, bewaffnet mit einem Funkgerät, über das wir Kontakt zu weiteren Überlebenden aufnehmen. Sie haben eine Art Festung errichtet und könnten uns helfen.

Glücklicherweise müssen wir den gefährlichen Weg nicht zu Fuß meistern, sondern können ein nahestehendes Auto benutzen. Damit düsen wir zur nächstgelegenen Stadt, überfahren unterwegs etliche Zombies und kommen schließlich in der Kirche an – unserer neuen Heimat. Allerdings ist Ed verletzt und braucht dringend medizinische Versorgung. Diese ist allerdings, so wie fast alles, sehr knapp. Wenn wir uns der Zwangskommune anschließen wollen, müssen wir uns dafür an der Suche nach Essen, Medikamenten, Baumaterial und Benzin beteiligen. Willkommen in unserem neuen Leben, in der Welt von State of Decay!

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