PlayNation Test Final Fantasy XIV

Final Fantasy XIV - Wie erfolgreich war der zweite Anlauf?

Von Redaktion - Test vom 12.09.2013 - 17:24 Uhr
Final Fantasy XIV Screenshot

Final Fantasy gehört unanfechtbar zu den größten Vorreitern der japanischen Rollenspiele und begeistert seine treuen Anhänger bereits seit 1987. Debüt im Genre der MMORPG feierte die Reihe im heimischen Japan mit Final Fantasy XI vor mehr als zehn Jahren und jetzt meldet man sich mit dem Ziel, an den damaligen Erfolg anzuknüpfen, zurück. Nachdem das Projekt Final Fantasy XIV erstmals 2010 veröffentlicht wurde, erfuhr es harsche Kritik vonseiten der Spieler und Presse, was unweigerlich zum vorzeitigen Ende im November letzten Jahres führte. Man versprach Verbesserungen. Nun versucht Square Enix sein Versprechen mit Final Fantasy XIV: A Realm Reborn einzulösen und präsentiert uns die überarbeitete Version des Ablegers auf dem PC und der PS3. Wir haben uns dem Titel angenommen und verraten euch in unserem Test, ob sich ein Ausflug in die magische Welt von Eorzea lohnt und man dem gewaltigen Erwartungsdruck der Fangemeinde standgehalten hat.

Story: Die Geschichte von Göttern, Kriegen und Helden

Willkommen in Eorzea. Ein Land behütet von Gottheiten, welche nur als die Zwölf bekannt wurden und es sich zur Aufgabe gemacht haben, die zähen Völker ihres Landes zu schützen und zu leiten. Jedoch wird das friedliche Leben schon bald durch Verrat, Korruption und Gier dominiert, während die wahre Gefahr dort draußen auf ihren Moment wartet. Die Bedrohung gipfelt 15 Jahre vor Eintritt ins Spielgeschehen, als eine unbekannte Armee, mittels technologisch weit fortgeschrittener Macht, den gesamten Norden ohne Probleme in Schutt und Asche hinterlässt. Seitdem lebt das gesamte Volk in Angst und Schrecken, was auch als Zeit der Stille bezeichnet wird. Geschürt wird diese Furcht weiterhin durch das Auftreten der Primae: Schreckliche Kreaturen, die durch die Landschaft streiten und alles attackieren, was sich ihnen in den Weg stellt. Die zuvor befeindeten Stadtstaaten erkennen die Gefahr an und bilden einen Gegenpol. Eine Gilde von Abenteurern entsteht, die sich dieser Aufgabe ebenfalls annehmen. Ihr werdet Teil dieser Gruppe und seht euch somit der allgegenwärtigen Gefahr der unbekannten Armee, unter der Leitung eines mysteriösen Mannes, konfrontiert. Allgemein präsentiert sich uns eine schöne Geschichte, die zwar noch einen kleinen Schuss Kreativität vertragen würde, jedoch auch ins Gesamtbild der Spielereihe passt. Schade hingegen ist, dass man im Spiel selbst kaum die Intensität der Folgen zu spüren bekommt. Ein Krieg, der weite Teile des Landes vernichtet hat? Bis auf ein paar Konfrontationen mit dem Bösen sieht man davon leider nichts. Natürlich kann man kein Horrorszenario aufziehen, aber ein bisschen Kriegsflair hätte sicherlich nicht geschadet.

Charaktererstellung: Breites Spektrum mit simpler Methodik

Die Erstellung eures Helden beschränkt sich auf typische Merkmale, die große Möglichkeiten der Individualisierung besitzen. Primär steht die Wahl eurer Rasse beziehungsweise des dazugehörigen Lebensstils im Vordergrund. Wer in der Vergangenheit bereits Final Fantasy XI gespielt hat und der damaligen Rassenvielfalt mächtig ist, wird hier freudig überrascht, da man in der Hinsicht bewusst Brücken geschlagen hat, um alten Hasen einen noch besseren Einstieg gewährleisten zukönnen. Der Entscheidung einer Rasse folgt anschließend noch eine Untergruppierung mit einigen einmaligen Eigenschaften und historischen Aspekten. Die menschenähnlichen Hyuran bilden den Großteil der Bevölkerung und zeichnen sich besonders durch ihre sozialen Kompetenzen aus, wobei dies insbesondere ein Merkmal der wiesländischen Hyuran ist. Die als Söldner lebenden Hochländer hingegen kommen nur noch vereinzelt in den Landen vor und zeichnen sich, im Vergleich zu ihren Artgenossen, durch einen massiveren Körperbau aus.

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