PlayNation Test Saints Row 4

Saints Row 4 - Präsident in Steelport - Kein Kinderspiel

Von Sascha Scheuß - Test vom 05.09.2013 - 17:30 Uhr
Saints Row 4 Screenshot

Falls ihr auf der Suche nach einem Spiel mit realistischer Story, einigen glaubwürdigen Charakteren und guter Handlung seid, dann müssen wir euch leider mitteilen, dass ihr hier komplett falsch seid. Denn Saints Row 4 übertrifft nicht nur den Vorgänger mit seinem Humor, sondern setzt der Sache noch die Krone der Verrücktheit auf. Bislang haben wir in der Redaktion keinen bekloppteren Titel angespielt, als das Meisterwerk von Deep Silver.

Aber fangen wir doch von ganz vorne an. Der Anfang von Saints Row 4 spielt sich zwar ähnlich wie der des Vorgängers, jedoch wurde hier noch eine Schippe draufgelegt. Anstatt einen riesigen Tresor aus einem Hochhaus zu reißen, finden wir uns in einer Terroristen-Basis wider, welche stark an den Film „Zero Dark Thirty“ erinnert. Auch unsere Kleidung mit dem Namen „Zero Dark Saints“ deutet stark auf eine Parodie hin. Im weiteren Verlauf des Spiels werdet ihr im Übrigen noch die eine oder andere Anspielung auf bekannte Filme und Spiele entdecken. Vorerst gilt es aber den Start einer Atomrakete zu verhindern, die geradewegs auf Steelport zusteuern wird.

Ein Mann, eine Mission. Die Rettung von Steelport

Einige Terroristen ausgelöscht, da befinden wir uns schon in einem Kampf gegen ein Ex-Mitglied der Saints, welchen wir leider nur im Stile von Quick-Time-Events absolvieren dürfen. Nach wenigen gut getimten Anschlägen auf unseren Controller muss sich unser Gegenspieler mit dem Tod in brühender Lava abfinden - wäre er doch besser bei uns geblieben. Doch kurz bevor er in der tödlichen Brühe versinkt, aktiviert er den Auslöser für die Rakete, die unmittelbar nach der Betätigung ihren Weg nach oben sucht. Und da wir der Held in diesem Spiel sind, liegt es natürlich an uns, dieses Ungetüm zu stoppen und Steelport zu retten.

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