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Neverwinter - Test: Schönes Juwel oder grober Stein?

Von Redaktion - Test vom 19.07.2013 - 16:10 Uhr
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Völker: Vom Schönheitschirurgen bis zum Talentbaum

Das erste, was der Spieler nach dem Einstiegstrailer - der sich übrigens durchaus sehen lassen kann - zu Gesicht bekommt, ist der Charakterauswahlbildschirm. Kostenfrei spielbar sind sieben Rassen. Hierzu zählen Halb-Orks, Elfen, Halb-Elfen, Menschen, Tieflinge, Halblinge und Zwerge. Für Besitzer des Gründerpakets „Held des Nordens“ kommt noch die exklusive Drow-Rasse hinzu. Rein optisch unterscheiden sich die verschiedenen Sippen bereits durch ihre jeweils typischen Merkmale wie Hörner, Spitzohren oder die geringe Körpergröße. Zusätzlich könnt ihr euer virtuelles Ich aber noch von den buschigen Augenbrauen bis hin zur Schuhgröße anpassen. Mit etwas Geschick habt ihr nach ein paar Eingriffen euren individuellen Neverwinter-Helden erschaffen. Die Auswahl ist reichhaltig, die Änderungen sind sichtbar und schön abwechslungsreich. Das gefällt uns!

Als Nächstes steht ganz traditionell die Wahl der richtigen Klasse an. Derzeit zählt die Auswahl fünf verschiedene Typen: Taktischer Magier, Beschützender Krieger, Trickserschurke, Zweihandwaffenkämpfer und Glaubenskleriker. Allesamt Originale aus der Rollenspiel-Vorlage. Leider fehlt uns eine Klasse, die mit Pfeil und Bogen kämpft. Diese Waffe kommt auch bisher nicht im Spiel vor. Dennoch unterscheiden sich alle Klassen sehr stark durch ihre Spielweise und ihre Ausrüstung. Gerade noch mal Glück gehabt!

Nachdem ihr euch durch Religions- und Herkunftsangaben gearbeitet sowie eure Klasse gewählt habt, könnt ihr wie im klassischen Pen-&-Paper-Rollenspiel eure Attributwerte auswürfeln. Etwas Geduld zahlt sich hierbei seit dem letzten Patch aus – glücklicherweise sind die für eure Klasse wichtigen Werte markiert. Um eure Stats aber nicht nur mit Würfeleien zu steigern, sondern auch mit erfolgreichen Kämpfen, müsst ihr nun ins Spielgeschehen eintauchen. Ihr findet euch nach einem sehr guten Tutorial, bei dem ihr quasi in euren eigenen Handlungsstrang eingewiesen werdet, in der Protector's Enclave in der Stadt Neverwinter wieder, wo Feldwebel Knox euch mit Arbeit versorgt. Wenn ihr diese brav erledigt, werdet ihr unter anderem mit Erfahrungspunkten entlohnt. Durch diese steigt ihr - wie in vielen anderen Spielen - im Level auf. Pro angestiegener Stufe erhaltet ihr jeweils einen Punkt, den ihr frei entweder nach eigenem Willen oder nach Vorbild im Talentbaum für Kräfte und Talente einsetzen könnt. Die Auswahl an Vorbildpfaden ist hierbei mit drei Stück völlig akzeptabel wenn auch nicht übermäßig. Die Möglichkeiten zur Verteilung der eigenen Punkte und damit zur individuellen Kräfteeinteilung ist dafür umso größer.

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