PlayNation Test The Last of Us

The Last of Us - Der Horror der Endzeit mit Joel und Ellie im Test

Von Dennis Werth - Test vom 13.06.2013 - 17:57 Uhr
The Last of Us Screenshot

Stellt euch vor, ihr legt euch nach einem sonnigen und entspannten Tag ins Bett. Die Sterne erstrecken sich über dem Himmel und es kehrt Stille ein. Die Ruhe, die ihr in euch spürt, wird gebrochen von lauten Explosionen im Herzen einer Metropole. Aus dem Schlaf gerissen erblickt ihr das Grauen. Infizierte zerbersten ihre Wut an jenem Ort, an dem ihr noch vor wenigen Minuten Sicherheit fandet. Und es gibt kein zurück mehr! Willkommen in The Last of Us.

Das Entwicklerstudio „Naughty Dog“ ist für einzigartige Spiele und exklusive PlayStation 3-Titel bekannt. Alleine mit dem Nathan-Drake-Abenteuer Uncharted konnte das Studio sich einen Namen machen. Nun geht die Spieleschmiede einen neuen Schritt: Eine brandneue IP wurde aus dem Boden gestampft, welche nicht nur durch die düstere Optik punkten soll, sondern den Spieler an seinem Arm durch ein Horror-Szenario schleift.

Gespielt wird mit dem Protagonisten Joel. Zu Beginn ein erlebnisfroher Mann, welcher von Schicksalsschlägen getroffen wird und in ein graues Loch fällt. Begleitet wird er von Tess, einer Dame, welche die Richtung bestimmt. Nach einem Augenzwinkern befinden wir uns in einer verlassenen Welt. Die Umgebung verrottet, Menschen schlagen sich durch und die Bewegung „Fireflies“ dominiert Gebiete. Ihr Ziel ist die Zerstörung des Militärs.

In jeder Ecke von The Last of Us lauert der Tod.

Joel schlägt sich mit Aufträgen rum und bekommt prompt die 14-jährige Ellie an die Seite gestellt, welche aus der Quarantänezone geschmuggelt werden soll. Keine leichte Aufgabe. Neben den Infizierten warten weitere Gefahren auf die beiden noch verfremden Figuren.

Handlungshinweis: Die Story ist um das Jahr 2033 angesiedelt. Ein Pilz, welcher dem Cordyceps ähnelt, hat sich über Amerika ausgebreitet. Während die überlebenden Menschen in Quarantänezonen eingesperrt und vom Militär überwacht werden, versuchen die Menschen das Land zurück zu gewinnen. Eine Gruppe namens "Fireflies" versucht das Militär zu brechen und sich die Herrschaft zu erreißen. Die beiden Protagonisten Joel und Ellie stoßen auf ihre Reise zudem des Öfteren auf Plünderer oder Banden, welche auf das Hab und Gut aus sind. 

Doch Joel greift nicht ein, um dies aus Nächstenliebe zu machen. Hinter seinem Auftrag stecken wertvolle Waffen, die Tess und der gezeichnete Protagonist von den „Fireflies“ zurück erbeuten wollen. Nachdem Joel seinen Rucksack packt, beginnt die Reise durch die Hölle. Vertrauen? Ein Begriff, welcher im zerstörten und verwüsteten Amerika kein Begriff mehr ist. Während der von Blut getränkten Reise wird die Beziehung zwischen dem Spieler und den Charakteren vertieft. Beide Charaktere erzählen aus ihrer Vergangenheit, sorgen für emotionale Momente, welche binnen weniger Minuten durch die von Gewalt getriebenen und entstellten Mutanten zerstört werden.

The Last of Us ist kein Spiel, welches lange fackelt. An jeder Ecke des postapokalyptischen Landes lauert der Tod. Doch was bringt das Fürchten, wenn der Überlebensinstinkt geweckt wird. Auf der Suche nach Gütern und Items stoßen Joel und Ellie an ihre Grenzen. Immer wieder tauchen verfeindete Menschengruppen auf, die sich eure Beute ergattern möchten. Hier greift das Kampfsystem von The Last of Us, welches zum großen Teil aus Quick-Time-Events besteht. Zwar könnt ihr selbst bestimmen, wie ihr eure Gegner um die Ecke bringt, doch wählt ihr den frontalen und waffenlosen Angriff, muss Geschick vorhanden sein. Joel, aber auch Ellie, sind schnell verwundet. Naughty Dog versucht ein realistisches Spielprinzip auf die Beine zu stellen. Durch verschiedene Animationen wirkt der Kampf mit anderen Polygon-Schleudern deutlich abwechslungsreich. Steht unter anderem ein Gegenstand in der Nähe, findet dieser Verwendung in den Animationen. Drückt der Spieler während des Kampfes jedoch den falschen Button, spürt er förmlich die Linke aus dem Bildschirm fliegen.

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