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Warframe - Test: Überzeugt die CoOp-Schlacht?

Von Redaktion - Test vom 08.06.2013 - 12:40 Uhr
Warframe Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Futuristische Assassinen, die durch das Universum streifen, während sie das Weltall vor den gierigen Händen furchtloser, militarisierter Menschen bewahren? Klingt auf den ersten Blick gar nicht schlecht, aber wie uns die Erfahrung bereits lehrte, ist nicht alles, was glänzt, gleich Gold, weshalb wir uns den Titel Warframe vom kanadischen Entwickler Digital Extremes genauer anschauen. Der Free-To-Play-Titel startete am 24. Oktober letzten Jahres in die Closed Beta und meldete sich mit einem gewaltigen Update sowie dem Beginn der Open Beta am 21. März zurück. 2008 versuchten Digital Extremes mit Dark Sector bereits ein ähnliches Spiel auf den Markt zu bringen, was wegen vieler Veränderungen größtenteils wieder verworfen wurde. Nun soll der Titel mit Warframe endlich Einzug halten. Lucas Grunwitz verrät euch im nachfolgenden Test, was dieses Game besonders macht, wo Schwächen vorhanden sind und ob sich ein Ausflug mit den Tenno wirklich lohnt.

Berufen um Planeten zu retten

Die Geschichte ist schnell erzählt: Ihr seid Teil der Tenno, einer uralten Zivilisation aus Kriegern, die Jahrhunderte damit verbrachten, in Cryopods eingefroren auf die Wiedererweckung zu warten. Nun, da der Krieg gegen die machtbesessenen Grineer wütet, werdet ihr wiedererweckt und nach einer kurzen Einweisung gen Sonnensystem geschickt. Euer Ziel: Die Galaxie vor den Grineern retten. Klingt simpel, ist simpel und brilliert definitiv mit fehlender Tiefe. Wer also eine spannende Hintergrundgeschichte sucht, wird hier leider keineswegs fündig, da man ein kurzes, übersichtliches Szenario bevorzugt. Auch das Drumherum fällt eher dürftig aus: Neben den Tenno und den Grineern werdet ihr nur noch auf die Corpus treffen, die jegliche Angelegenheiten bezüglich des Handelns ihr Eigen nennen. Im Endeffekt also alles eher schwach, wenn man bedenkt, was möglich ist beziehungsweise was die Konkurrenz teilweise vorweisen kann.

Alleine oder gemeinsam ans Ziel

Nachdem ihr das einleuchtende Tutorial hinter euch gebracht habt, geht die Hatz auch schon los. Zu Beginn steht euch ein einziger Planet des gesamten Sonnensystems zur Verfügung, der sich in eine Vielzahl von Missionen untergliedert. Der Gesamtüberblick verrät hingegen, dass euch mit den restlichen Planeten insgesamt viele Aufgaben und somit massenweise Level erwarten, die erfüllt werden wollen, wenngleich sich Ziele und Beschreibungen auf Dauer etwas ähneln. Schade hingegen ist, dass der Hintergrund einer Mission anscheinend irrelevant für das eigentliche Spielerlebnis ist, da man fast immer dem gleichen Schema folgt: Man betritt die Karte, säubert diese von allen Feinden und erreicht irgendwann das Ende des schlauchförmigen Ganges. Auch wenn die Orte schön gestaltet sind, fehlt einfach die Möglichkeit, sich frei in der Umgebung umzusehen, besonders wenn sich die Innenräume vieler Schiffe fast nahezu komplett gleichen. Wettgemacht wird dies klar durch die Tatsache, dass man selber entscheidet, wie man die Vielzahl an Herausforderungen bestreitet. Entweder ihr streift selber durch den Third Person Shooter oder ihr entscheidet euch mit bis zu drei anderen Soldaten den Kosmos zu retten - und selbst wenn ihr keine drei Kollegen habt, die das Game besitzen, so könnt ihr mit anderen, zufällig gewählten Spielern die Feinde vernichten. Natürlich macht es mit Freunden mehr Spaß, aber wer gerade keine passenden zur Hand hat, ist mit dieser Option bestens bedient, besonders da die Level mit zunehmendem Verlauf natürlich immer schwieriger werden.

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