PlayNation Test Far Cry 3: Blood Dragon

Far Cry 3: Blood Dragon - Eine wahr gewordene VHS-Kassette

Von Christian Liebert - Test vom 06.05.2013 - 11:22 Uhr
Far Cry 3: Blood Dragon Screenshot

Auf der Insel nichts Neues

Grundsätzlich spielt sich Blood Dragon wie sein großer Bruder Far Cry 3. Auf der riesigen Insel gibt es verschiedene Orte / Garnisonen, die wir größtenteils mit dem Auto erkunden und von Omega-Force-Soldaten bereinigen müssen. Dabei steht uns ein nettes Arsenal an Waffen zur Verfügung, die wir natürlich im Laufe des Spiels upgraden können. Auf ein Handwerks-System oder verschiedene Skillbäume wurde diesmal verzichtet. Neue Fertigkeiten gibt’s automatisch beim Levelaufstieg und das Töten von Tieren bringt neben ein bisschen Geld auch verschiedene Erweiterungen für unsere Schießeisen. So war das eben in den Achtzigern, da ging es einzig und alleine darum, wer am coolsten mit der Waffe posen kann. Das wohl interessanteste Tier der Insel, die sogenannten Blutdrachen (Blood Dragons), lernen wir schon direkt nach dem Prolog kennen. Dabei handelt es sich um eine Art genmutierten Cyber-Dinosaurier, der Laserstrahlen aus seinen Augen schießen kann. Klingt komisch, ist auch so. Die Riesenechsen sind auf alles sauer, was sich bewegt, und so können wir sie auch, taktisch geschickt, dazu benutzen, unsere Feinde zu töten, indem wir Cyberherzen in ihre Richtung werfen, die wir den Soldaten vorher aus der Brust gerissen haben. Schon ein bisschen abgedreht, aber irgendwie auch ultracool.

Die Drachen selbst sind extrem schwer zu töten, da ihnen nur schwere Waffen etwas anhaben können. Daher sollte man zu Beginn des Games erst mal Fersengeld geben, wenn so ein Ding sich plötzlich nähert. Wie auch bei Far Cry 3 haben wir die Möglichkeit, der Haupthandlung zu folgen oder verschiedene Missionen auf der Insel zu erledigen. Dabei müssen wir entweder Geiseln befreien, verschiedene Gegenstände finden oder die einzelnen Stützpunkte von der Omega-Force säubern. Zusätzlich finden wir überall auf der Karte auch spezielle Objekte wie VHS-Kassetten oder TV-Geräte, die uns einige Bonuspunkte bescheren, um unsere Ausrüstung zu verbessern. Da es kein Crafting mehr gibt, fällt das Sammeln von Blümchen praktisch weg und erlegte Tiere geben nur noch Geld. Da man davon sowieso immer genug hat, muss die Fauna nicht zwingend ausgerottet werden, außer man will stärkere Waffen, was aber auch kein Muss ist.

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