Far Cry 3: Der beste Shooter des Jahres?

Von Sascha Scheuß am 22.11.2012 - 10:51 Uhr

Grenzenlose Freiheit?

Naja nicht ganz, denn ein Punkt in Sachen Freiheit stört in Far Cry 3 schon von Anfang an. Falls man zu einem Missionspunkt geschickt wird, muss man auf einem vorgegebenen Pfad zum Zielort kommen. Abkürzungen durch das Gestrüpp sind hier leider nicht möglich. Falls man doch einmal vom rechten Wege abkommt, gilt die Mission als gescheitert und man fängt vom letzten Kontrollpunkt wieder an. Ansonsten ist die gigantische Karte frei begehbar und an jeder Ecke gibt es was zu entdecken. Sei es ein Haus mit einer Kiste, eine tiefe Höhle mit einer Kiste oder ein Dorf mit ganz vielen Kisten und Piraten. Wusstet ihr schon, dass es viele Kisten zu finden gibt? Leider gibt es so viele Kisten auf der Insel, dass es nichts Besonderes mehr ist und ihr nach kurzer Zeit die wahrscheinlich wohlhabendste Person auf der gesamten Insel seid.

Doch einige Rohstoffe lassen sich nicht käuflich erwerben, sondern müssen mühsam eingesammelt werden. Um sich zu heilen, braucht man beispielsweise Kräuter, die man auf der Karte verteilt finden muss, um damit Spritzen herzustellen, die einem anschließend seinen Lebensnektar zurückgeben. Viel seltener und wertvoller sind da schon die Tierfelle. Da die Tiere ihre Felle nicht freiwillig übergeben wollen, ist es einleuchtend, dass man die Kreatur finden, jagen und anschließend erlegen muss. Die ganze Insel wird von mehr oder weniger gefährlichen Tieren bewohnt, die teilweise ernster genommen werden müssen als die Piraten. Vor einem Schwein muss man jetzt nicht kreischend davonlaufen, aber falls euch ein Tiger gegenübersteht, sollte man es sich zweimal überlegen, ob man den Kampf aufnimmt oder flieht. Wenn man jedoch die größten Taschen herstellen will, sollte man keinem Kampf mit einem Tier aus dem Weg gehen, denn das jeweilige Leder benötigt man in großer Anzahl zum Erstellen diverser Ausrüstungsgegenstände.

Das Areal in Far Cry 3 ist gigantisch und hübsch anzusehen

Auch in der Auswahl der Fahrzeuge sind einem kaum Grenzen gesetzt. Will man mit einem Jeep oder PKW durch den Dschungel brettern, ist das ebenso wenig ein Problem, als wenn man dies mit einem Quad macht. Wer den Himmel bevorzugt, dem empfehlen wir den Paraglider zu nutzen und Seite an Seite mit den Vögeln die Aussicht und den kühlen Wind zu genießen. Auch zu Fuß ist die Insel begehbar, doch kann dies nach einiger Zeit verdammt schlauchig sein. Zu Wasser besorgt man sich entweder ein kleines Boot oder einen Jetski und rast durch das kühle Nass auf die andere Seite des Strandes. Wer zu faul für all diese Sachen ist, der kann von Ort zu Ort schnellreisen, sofern man das Gebiet bereits erkundet hat.

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