Far Cry 3: Der beste Shooter des Jahres?

Von Sascha Scheuß am 22.11.2012 - 10:51 Uhr

Medal of Honor: Warfighter, Call of Duty: Black Ops 2, Spec Ops: The Line - Zahlreiche Marken, die dieses Jahr wieder den Thron des Shooter-Kings erreichen wollten. Doch Ubisoft hat einen Grund sich ins Fäustchen zu lachen, denn mit Far Cry 3, dem verrückten Dschungel-Trip mit Vaas, bekommen wir wohl den besten Ballerspaß des Jahres für die Konsolen und dem PC spendiert. In unserem Test verraten wir euch, was uns im Paradies erwartet.

Die Story von Far Cry 3 wird intensiv inszeniert und fesselt bereits nach wenigen Minuten. Eine kleine Gruppe aus jungen Erwachsenen lässt es auf einer scheinbar gefahrlosen Traum-Insel so richtig krachen und erlebt jede Menge Spaß und Action. Doch das Blatt wendet sich schneller als gedacht und Hauptprotagonist Jason Brody gerät mitsamt seinen Freunden und Bruder Grant während eines Fallschirmsprungs in ein Gebiet, welches von Piraten beherrscht wird. Nach einem eher unsanften Absturz finden sich Jason und sein Bruder Grant in einem Bambuskäfig wieder. Vaas Montenegro, Anführer der Piraten, leistet den Beiden kurz Gesellschaft und stellt von Anfang an klar, wer das Sagen hat. Der Tonfall schwankt zwischen freundlich und vollkommen durchgeknallt willkürlich hin und her, netter Typ. Der Grund für das Festhalten der beiden Brüder liegt wohl darin, dass der Menschenhandel verdammt viel Kohle in die Kasse spült oder das Morden unschuldiger Personen anscheinend einen Heiden Spaß macht. Nachdem sich Vaas nach einer deutlichen Ansprache verdünnisiert hat, lockt Jasons Bruder Grant eine Wache in eine Falle und die Brüder entkommen aus dem Käfig. Während einiger Schleicheinlagen, welche aber stets spannend sind, werden wir in die Steuerung eingewiesen, die Shooter-typsich ist und auch jederzeit im Menü nach Belieben geändert werden kann. Beinahe entkommen, lauert den Beiden am Ende Vaas auf und erschießt kurzerhand Jasons Bruder Grant. Allein in dieser Szene bekommt man eine Gänsehaut und fühlt mit Jason mit, der den Verlust seines Bruders kaum verkraften kann.

Der wohl verrückteste Kerl schlecht hin: Vaas in Far Cry 3

Doch anstatt Jason ebenfalls zu erschießen, will Vaas noch ein wenig seinen Spaß mit der Hauptfigur haben und lässt ihn ein paar Sekunden Vorsprung, um ihn dann anschließend durchs Dickicht zu jagen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt Far Cry 3 - und falls man nicht auf der einfachsten Schwierigkeitsstufe spielt, wird die erste Mission schon anspruchsvoll, actiongeladen und an manchen Stellen ziemlich knifflig. Zum Leidwesen von Vaas entkommt Jason seinem Trupp und trifft auf Dennis, einen Kriegsveteranen, der uns in sein Dorf führt und uns auf die Wildnis vorbereitet. Auch Drogen spielen in dem Spiel eine große Rolle, doch hier verraten wir nicht mehr und nachdem wir jetzt erstmal genug gespoilert haben, wenden wir uns dem Spiel an sich zu.

Seite 1: Vaas, der verrückte Hund
Seite 2: Eine wahre Grafikperle | Wähle deinen Weg
Seite 3: Grenzenlose Freiheit?
Seite 4: Harte Brocken | Es gibt viel zu tun
Seite 5: Fazit

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