Test vom 21.11.2012 - 12:20 Uhr - Kommentieren
Medal of Honor: Warfighter Screenshot

Als Danger Close im Jahre 2010 mit Medal of Honor einen kompletten Reboot der ehemals beliebten Kriegsshooter-Reihe startete, wusste keiner so recht, wo die Reise hingeht. Nach durchschnittlich guten Verkaufszahlen folgte in diesem Jahr nun die Fortsetzung der alten Kriegshooter-Perle. Mit Medal of Honor: Warfighter versprachen Electronic Arts und Danger Close noch mehr Emotionen, noch mehr Tiefgründigkeit in Sachen Charaktere und vor allem noch mehr Persönlichkeit für Preacher, Mother und Co. Doch die spannende Frage lautet: Kann Medal of Honor: Warfighter an die Erfolge von Battlefield 3 und Modern Warfare 3 herankommen? Wir beantworten euch diese Frage, zumindest technisch, im folgenden Test!

Preacher und Stomp zurück in Aktion

Der Anfang von Medal of Honor: Warfighter könnte actionreicher nicht sein. In der Haut von Preacher wohnen wir einer illegalen Waffenlieferung in Pakistan bei. Wir sollen nicht nur die handelnden Personen hochnehmen, sondern gleichzeitig auch noch die gesamte Lieferung in die Luft sprengen. Kein Problem für Profi-Soldaten wie Preacher und Mother, doch dann die Unglaublichkeit: Die gesamte Hafenanlage fliegt bei der Sprengung des LKWs in die Luft. Was zur Hölle? Schnell wird klar: Hier wird mit der äußerst gefährlichen PETN-Substanz gehandelt. Nach und nach wird es unsere Aufgabe sein, die Männer hinter dem illegalen Sprengstoff-Handel festzunageln und schließlich festzunehmen oder direkt auszuschalten. Hierfür bereisen wir verschiedene bekannte Kriegsgebiete, darunter viele Städte und Dörfer des nahen Osten oder auch das schöne Dubai. Die Erzählweise wechselt dabei ständig zwischen den zwei Hauptprotagonisten Preacher und Stomp hin und her. Als Drahtzieher der beiden Trupps fungiert einmal mehr Dusty, der für die finale Schlacht sogar selbst die Kriegsklamotten auspackt und an die Front geht. Doch besonders beeindruckend fanden wir die gerenderten Zwischensequenzen, in denen wir mehr über das Liebesleben von Preacher und Mother erfahren. Wir lernen Frau und Kind kennen und dürfen sogar einen U-Bahn-Anschlag hautnah mitverfolgen. Besonders auf dem PC sehen diese Sequenzen bombastisch aus – wenn auch sie den einen oder anderen PC in die Knie zwingen könnten.

Detailliert dargestellt: Hauptcharakter Preacher in Aktion!

Besonders spannend fanden wir die Erzählweise von Medal of Honor: Warfighter, die ständig zwischen den beiden Hauptcharakteren wechselt. Hier hat sich der zweite Kriegsshooter-Ableger von Entwickler Danger Close ein klares Plus gegenüber der Kampagne aus Battlefield 3 verdient. Leider muss man gleichzeitig sagen, dass man als Spieler auch schnell mal die Übersicht verliert, wenn zwischen den verschiedenen Schauplätzen gewechselt wird. Echten Medal-of-Honor-Veteranen wird dies allerdings nur bedingt etwas ausmachen.

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Von Tobias Fulk Unser Team
Medal of Honor: Warfighter
  • Medal of Honor: Warfighter

  • Entwickler: EA Games
  • Publisher: Electronic Arts
  • Genre: Shooter
  • Status: Entwicklung
  • Altersfreigabe: Keine Angabe
  • Release
  • X360: 23.10.2012
  • ANDROID: 23.10.2012
  • PC: 23.10.2012
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