PlayNation Test WoW: Mists of Pandaria

WoW: Mists of Pandaria - Weiterhin die Nummer 1? - Mists of Pandaria im Test

Von Christian Liebert - Test vom 23.10.2012 - 15:30 Uhr
WoW: Mists of Pandaria Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Am 25. September 2012 war es wieder so weit. Einmal mehr schickte die Spieleschmiede Blizzard eine neue Erweiterung für ihren MMORPG-Giganten World of Warcraft ins Rennen. Die Spieler erwarten eine abenteuerliche Reise auf die neue Maximalstufe 90, knuffige Pandaren als neue spielbare Rasse und viele weitere Neuerungen, die den Spielalltag auffrischen und das Online-Rollenspiel erneut mit Glanz erfüllen sollen. Obwohl sich die Erweiterung bisher gut verkaufte, kommt man natürlich nicht um die Frage herum, wie World of Warcraft nun im Vergleich zu neueren Titeln wie Guild Wars 2 oder The Secret World abschneidet, die sich vor allem durch ihre Innovationen stark abheben. Schafft es der alte Champion erneut auf den Thron? Wir haben uns die vierte Erweiterung geschnappt und die Pandaren auf ihrem Kontinent besucht. Auf den folgenden Seiten erfahrt ihr nun, wie unser Eindruck von Mists of Pandaria ist.

Die Welt bebte.. mal wieder.

Es hat schon was Gigantisches, wenn die Mannen von Blizzard ein neues Spiel auf den Markt schicken. Vor allem, wenn es sich dabei auch noch um die heiß erwartete vierte Erweiterung ihres erfolgreichen MMORPGs World of Warcraft mit dem epischen Titel Mists of Pandaria (zu Deutsch: Die Nebel von Pandaria) handelt. Obwohl die Mitternachtsverkäufe dieses Jahr etwas mau ausfielen, da viele sich das Spiel bereits digital vorbestellten beziehungsweise manche Läden schon am Vorabend die Spielebox verkauften, waren die Server um Punkt null Uhr dermaßen überfüllt, dass die ersten Schritte in der neuen Welt nur mit großen Latenzproblemen erfolgten. Plötzlich gab es wieder Warteschlangen und das gar nicht mal so knapp. Gerade ältere Server zählten hier mal eben 3000 Plätze und gigantische Wartezeiten von bis zu fünf Stunden. Zum Glück aber reagierte Blizzard fix und bot kostenlose Charaktertransfers zu kleineren Servern an. Auch wenn die ersten Verkaufszahlen etwas ernüchternd ausfielen – Mists of Pandaria verkaufte sich etwas schlechter als Cataclysm – konnte man doch alles in allem sagen, dass World of Warcraft mal wieder gezeigt hat, welche Größe das Spiel in der Welt der MMORPGs darstellt.

Pandaria zeigt sich uns in seiner vollen Blüte - Das asiatische Setting spricht an.

Neustart oder zurück an der Spitze?

Mists of Pandaria kommt mit exakt zwei wirklichen Zugkräften daher. Dazu zählen der neue Kontinent, den Spieler der Stufe 85 erkunden können, um bis zur neuen Maximalstufe 90 zu questen, sowie die neue Rasse der Pandaren, die anfangs neutral startet und mit der man sich im volkseigenen Startgebiet, der Wandernden Insel, auf Stufe 10 vorarbeiten kann. Wagt man den Neustart oder lieber gleich wieder ganz vorne mit dabei sein? Egal, für was ihr euch entscheidet, ihr werdet es nicht bereuen. Einziger Nachteil beim Neuanfang ist, dass der Zauber der neuen Welt nach zehn Leveln und einer interessanten Geschichte verschwindet und man sich die nächsten 75 Stufen durch altbekannte Gebiete kämpfen darf. Wer die alte Welt schon lange nicht mehr besucht hat, kann dies als Chance nehmen und World of Warcraft wieder neu entdecken. Gewohnte Twinker werden in den bekannten Zonen aber rasch die Lust verlieren und Gefahr laufen, dieses Unterfangen vorzeitig zu beenden. Wer vor allem Interesse an neuen Inhalten hat, sollte daher lieber mit dem Weg auf Stufe 90 anfangen. Der neue Kontinent Pandaria hingegen bietet viel neue Geschichte und die üblichen Mitbringsel wie Quests, Dungeons und diesmal auch wieder eine neue Hauptstadt.

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