PlayNation Test Dishonored: Die Maske des Zorns

Dishonored: Die Maske des Zorns - Corvo's Rachestreifzug durch Dunwall

Von Tobias Fulk - Test vom 18.10.2012 - 15:33 Uhr
Dishonored: Die Maske des Zorns Screenshot

Wir schreiben das Zeitalter des frühen 18. Jahrhunderts. Die Stadt Dunwall ist am Abgrund. Die Rattenplage hat so ziemlich alles Leben verseucht. Nur noch wenige unversehrte Menschen besiedeln die Bezirke der Steampunk-Welt – und wir sind mittendrin. In Dishonored: Die Maske des Zorns vom französischen Entwicklerstudio Arkane schlüpfen wir in die Rolle von Corvo Attano – einem Leibwächter der Kaiserin Jessamine Kaldwin. Diese wird gleich zu Beginn des Spiels von einer unbekannten Macht getötet – und wir sind zur falschen Zeit am falschen Ort. Das Abenteuer beginnt da, wo man sich selbst nie finden möchte: im Gefängnis von Dunwall...

Corvo zurück im traurigen Dunwall

Es ist ein eigentlich schöner Tag in Dunwall. Der Hauptprotagonist Corvo Attano kommt gerade von einem wichtigen Botengang wieder zurück in die Stadt. Mit zwei Bootsführern der Kaiserin schippern wir über den großen Ozean. Die Kaiserin Jessemine Kaldwin erwartet Corvo eigentlich mit guten Nachrichten zurück in der im Steampunk-Stil gehaltenen Welt. Doch Attano hatte keinen Erfolg in den Nachbarstädten. Auch sie haben kein Heilmittel gegen die miese Rattenseuche, die Dunwall seit einiger Zeit auf Trab hält. Fegefeuerartig verbreitet sich die Krankheit, die durch die kleinen Nager übertragen wird. Tausende Bewohner sind bereits infiziert und zu sogenannten „Winern“ mutiert. Diese treiben sich größtenteils in den Kanalisationen der Stadt herum. Doch es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie die Oberfläche erreichen und für die totale Apokalypse sorgen.

Doch zurück zum Geschehen. Im kaiserlichen Anwesen angekommen, werden wir nicht nur von einigen Wachen begrüßt, sondern auch von Emily – der kaiserlichen Tochter. Sie ist sichtlich begeistert über unsere Rückkehr und es herrscht ein scheinbar familiäres Verhältnis zwischen der Kaiserin und Corvo. Emily will mit uns eine Runde verstecken spielen. Und genau hier greift das erste Grund-Feature von Dishonored: schleichen und verstecken. Wir sollen eins mit der Umgebung werden und uns vor dem Mädel verstecken. Eine kleine Anzeige über dem Kopf der kaiserlichen Tochter zeigt ihre Aufmerksamkeit. Während sie sich bei einem Blitz-Symbol noch längst nicht auf die Suche nach uns begibt, ändert sich der Misstrauensstatus mit zunehmenden Blitzen drastisch. Sie beginnt nach uns zu suchen und entdeckt uns schließlich. In einer echten Mission müssten wir nun den Nahkampf suchen und unsere Gegner entweder ermorden oder in den ruhigen Betäubungsschlaf schicken. Eine Situation, die es gilt zu vermeiden!

Hübsches Panorama: Schiffer Samuel schippert uns von Mission zu Mission. Er ist quasi treuer Begleiter von Corvo!

Mörder und Sündenbock zu gleich

Mit dieser Erfahrung im Hinterkopf kommt es nun zur Audienz bei der Kaiserin. Sie ist sichtlich geschockt darüber, dass Corvo in Nachbarstaaten keinerlei Lösungen für den Seuchen-Fall ausmachen konnte. Doch sie will nach vorne schauen, als sich plötzlich maskierte Männer von Dach zu Dach teleportieren. Was geht hier vor sich? Sie entführen die Tochter Emily und töten die Kaiserin von Dunwall. Schockstarre macht sich bei unserem Helden breit. Und genau im falschen Moment kreuzen korrupte Kaiserwachen auf. Sie nehmen Covor fest, beschuldigen ihn des Mordes an der Kaiserin. Ein handfester Skandal, der das Motiv unseres Helden einleitet: Rache an den Männern nehmen, die für den Tod der Kaiserin verantwortlich sind, und die Männer zur Rechenschaft ziehen, die schon immer am Thron von Jessamine Kaldwin gesägt haben!

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