PlayNation Test Chaos auf Deponia

Chaos auf Deponia - Test: Alles nur kein Müll!

Von Tobias Fulk - Test vom 12.10.2012 - 08:53 Uhr
Chaos auf Deponia Screenshot

Als tollpatschiger, egomanischer Antiheld hat man es in der Welt von Deponia schon nicht leicht. Da hat man gerade die Müllkippe gerettet, schon stehen die nächsten Probleme ins Haus. Natürlich betreffen diese einmal mehr das Weib an seiner Seite. Goals Persönlichkeit wurde in gleich drei verschiedene Emotionen gespaltet. Im Kampf gegen sich selbst und auch gegen Cletus und die Organon müsst ihr in der Haut von Rufus dringend die drei Datasetten mit Goals Persönlichkeit wiederfinden. Alles andere würde in einem Disaster enden, da die Stadt noch immer zur Sprengung freigegeben ist! Oder auch kurz: Willkommen in Deponia!

Zuneigung? Liebe? Bullshit!

Es gibt so Tage, die möchte man auch als virtueller Antiheld schnell vergessen. Da hat man seine Traumfrau Goal gerade aus dem Koma geholt und Deponia (vermeintlich) gerettet, da warten auch schon die nächsten Probleme. Die Persönlichkeit von Goal, der Dame von Rufus, ist gleich dreifach gespalten... Und auch noch verschwunden. Wie das Ganze zustande kam? Eine lange Geschichte. Erst der große Showdown mit Cletus, dann der Absturz vor dem schwimmenden Schwarzmarkt, wo wir Goal in die Hände eines verrückten Gehirnoperateurs gaben. Er sollte schließlich die Datensätze aus dem Kopf unserer Herzensdame entfernen. Das ging aber sichtlich schief und Goal schlief einmal mehr ein. Das ist nicht nur für Cletus, den Göttergatten von Goal, eine Traurigkeit, sondern auch für Rufus – der das schlagfertige Mädel zur Rettung von ganz Deponia benötigt. Und für einige andere Tätigkeiten, die wir aus Jugendschutzgründen an dieser Stelle außen vor lassen. Sorry dafür. Das Schrottplatz-Land ist vom Elysianischen Ältestenrat noch immer zur Sprengung freigegeben. Heißt im Klartext: Wenn Cletus oder die Organon auch nur ansatzweise in den Besitz einer der Datasetten von Goal kommen, kann die gesamte Provinz stiften gehen. Einpacken. Umziehen. Oder einfach in die Luft fliegen – nehmt's wie ihr's braucht.

Auch im zweiten Teil von Deponia schlüpfen wir wieder in die Rolle von Rufus

Sinnfreie Sinnlosigkeiten

Doch beginnen wir da, wo ein Spiel immer beginnt: am Anfang. Dieser Satz war mindestens genauso sinnvoll, wie das Tutorial für alle Deponia-Fans. Aber es ist dennoch da. Im pikant süffisanten Stil lernen wir die ersten Schritte in Chaos auf Deponia, die sich im Vergleich zum Vorgänger kaum verändert haben. Noch immer haben wir ein Inventar am Start, in das wir allerlei Gegenstände packen können. Und davon gibt es auf dem Schwarzmarkt reichlich. Noch viel amüsanter als die verrückten Gadgets sind die Verwendungsorte der verschiedenen Items. Aus Spoiler-Gründen wollen wir euch an dieser Stelle nichts vorwegnehmen. Allerdings geben wir euch einen gut gemeinten Tipp: Schaut für die richtige Lösung immer an den Stellen, die für den Gegenstand eigentlich am ungeeignetsten erscheinen. Dann kommt ihr auch ans Ziel!

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