PlayNation Test Battlefield 3

Battlefield 3 - Armored Kill: Ein Fest für Panzer-Liebhaber

Von Dennis Werth - Test vom 21.09.2012 - 16:09 Uhr
Battlefield 3 Screenshot

'Wir bieten euch die größte Battlefield-Karte aller Zeiten', versprechen die Entwickler vom schwedischen Studio DICE. Und tatsächlich: Wir bekommen einen Sandkasten voller Explosionen, Helikoptern, Panzern, zerstörten Gebäuden und einer gewaltigen AC-130 spendiert. Wovon hier die Sprache ist? Von Armored Kill, dem neusten Download-Content, der nun für Battlefield 3 verfügbar ist und sich als Panzer-Erweiterung versteht. Soldat Dennis hat sich die Wumme geschnappt und ist an die Front gezogen. Kann Armored Kill für ordentliche Action und typische Battlefield-Momente sorgen? Erfahrt es in unserem Test und im Lagebericht des Sgt. Werth.

Von klein nach groß

Seit wenigen Monaten dürfen sich Besitzer eines Premium-Accounts von Battlefield 3 die erste Erweiterung 'Close Quarters' herunterladen, die für Infanterie-Nahkämpfe steht. Doch nun ist Schluss mit lustig und der Liebhaber der Panzer wird statt auf kleine Multiplayer-Maps auf gewaltige Karten geschickt. Die ersten Sekunden sorgen für Staunen, wie beispielsweise schon die Map 'Alborz Mountains', die euch einen gewaltigen, schneebedeckten Berg liefert. Befindet sich der Soldat beispielsweise an Punkt A und möchte zu Punkt G, so sind dies mehr als 1000 Meter. Dank dieser Maßstäbe dürft ihr euch ein Bild von den angepriesenen, gigantischen Karten machen. Auch die Map Armored Shield, die ein wenig an Battlefield: Bad Company 2 erinnert, ist hübsch anzusehen. Wiesen, kleine Hügel und Gebäude prägen ihre Gestaltung. Insbesondere Panzer-Liebhaber dürfen sich hier austoben, was auch auf der 'Bendar-Wüste', dem größten Schlachtfeld der Fall ist. Eine Wüste, die einen riesen Umfang bietet. Wer lieber nächtlich sein Unwesen treiben will, kämpft sich auf Death Valley beziehungsweise im 'Tal des Todes' durch die Schlacht. Man merkt deutlich, dass sich die Entwickler Gedanken über das typische Battlefield-Gameplay gemacht haben. Hier fühlt sich der Anhänger der DICE-Shooter-Serie heimisch.

Mit Abstand die schönste Battlefield 3: Armored Kill-Map: Alborz Mountains

Neue Fahrzeuge braucht das Land

Doch nicht nur schicke Maps sind im Download-Content Armored Kill für Battlefield 3 enthalten, sondern auch neue Fahrzeuge wie der Schützenpanzer. Wer sich ordentlich schlägt, erhält einen Fortschritt in den Aufgaben, die am Schluss des Matches angezeigt werden. Dies trifft auch beim Panzer zu. Natürlich sei auch die AC-130 zu erwähnen, die jedoch für enormen Frust im Rush-Modus sorgt. Zwar wurde inzwischen die Spawn-Zeit angepasst, doch hier und da kriegt man als Spieler schon eine Krawatte, insbesondere beim Einnehmen von Punkten im Conquest-Modus. Doch sitzt man selbst an einem der beiden Geschütze des riesigen Vogels, so merkt man schnell, wie zerbrechlich die Kiste eigentlich ist. Schießt ein Jet mehrmals auf den fliegenden Giganten, so knallt es kurzerhand. Zwar sind IR-Flairs mit an Bord - die helfen aber nur bedingt. Somit ist die Balance wiederhergestellt.

Spaßig ist insbesondere der neue Modus Panzer-Übermacht, welcher für Abwechslung sorgt. Wer kann sich auf dem Battlefield am besten im Gefährt behaupten und den umkämpften Punkt einnehmen? Schlagt ihr euch hier gut, warten neue Freischaltungen auf euch, die auch die Funktionen der Panzer erweitern.

Die AC-130 in Battlefield 3: Armored Kill hat ordentliche Power, kann jedoch schnell abgeschossen werden

Eine Frage der Ehre

Was allerdings tierisch aufregt, jedoch bedingt mit Battlefield 3: Armored Kill zutun hat, ist der enorme Zuwachs von unfairen Spielern. So tummeln sich ohne Ende Soldaten auf dem Schlachtfeld, die das Level Veteran 99 erreicht haben wollen. Sieht man sich jedoch im Battlelog-Profil die Anzahl der verbrachten Stunden in Battlefield 3 an, so merkt man, dass dies nicht der Fall sein kann. Zwar haben Electronic Arts und DICE das Battlelog auf eine neue Version gehievt und neue Melde-Funktionen eingebaut, diese helfen allerdings nur bedingt während einer laufenden Partie. Daher bleibt es zu hoffen, dass wir künftig mit noch mehr Maßnahmen rechnen können, um eine faire Partie im Online-Modus spielen zu dürfen.

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL