PlayNation Test LittleBigPlanet Vita

LittleBigPlanet Vita - Test: Die Sackwesen werden mobil!

Von Tobias Fulk - Test vom 19.09.2012 - 10:48 Uhr
LittleBigPlanet Vita Screenshot

Manch einer fragt sich zurecht: Wieso fahren tausende Spieler auf die Sackmenschen von Sony ab? Millionenfach verkauften sich die beiden ersten Teile auf PlayStation 3. Nun möchte Sony Computer Entertainment das knuffige Franchise auch auf der PlayStation Vita etablieren. Den Anfang macht, wer hätte es gedacht, LittleBigPlanet Vita, dass euch magische Momente auf den zwölf Centimeter großen Vita-Bildschirm zaubert. Doch ist LittleBigPlanet wirklich ein Top-Titel für den Sony-Handheld? Diese frage haben wir uns auch gestellt. Beantwortet wird diese in unserem Test.

Carnivalia am Abgrund – Oberst Flunder übernimmt

LittleBigPlanet-Spiele sind magisch – anders kann man es nicht sagen. Es ist einfach die Faszination der Sackboys, die in wunderhübscher Grafik über die Bildschirm hoppeln und Level für Level unter eurer Leitung absolvieren. Sicht- und spürbar wird diese bezaubernde Stimmung einmal mehr zu Beginn von LittleBigPlanet Vita. Denn wie üblich durchleben wir in der Einzelspieler-Story eine Geschichte, die ihres Gleichen sucht. In Person von Sackboy – der PlayStation-Fans längst ein Begriff sein sollte – müssen wir den Planeten Carnivalia vom Bösen befreien. Auf unserer Reise begleitet uns Oberst Flunder, leidenschaftlicher Zylinderträger und ehemaliger Zirkusdirektor auf diesem Planeten. Er informiert uns über die Plage, die „der Puppenspieler“ über Carnivalia gebracht hat. Lange Zeit galt dieser nämlich als Held. Er wurde für seine grandiosen Theaterstücke gefeiert. Doch eines Tag verließ ihn sein Ruhm und die grenzenlose Begeisterung der Bewohner. Er wurde regelrecht in Grund und Boden gebuht, wodurch er seinen Spaß verlor und in den vermeintlichen Ruhestand tritt.

Der Puppenspieler ist der größte Feind der Sackboys. Er verlor bei einer Aufführung sein ruhmreiches Standing und verwandelt seither die Sackmenschen in böse Hohlen, die den Planeten Carnivalia heimsuchen.

Doch Jahre nach seinem Verschwinden ereigneten sich mysteriöse Dinge in Carnivalia. Die einst fröhlichen Sack-Wesen verwandelten sich wie aus Geisterhand in böse Hohlen-Gestalten. Diese zerstören nach und nach die tollen, architektonisch hochwertigen Bauten der Sack-Wesen um ihre eigenen Interessen in den Vordergrund stellen zu können. Es liegt nun am Spieler und Sackboy, den Planeten Carnivalia vor den Machenschaften des Puppenspielers zu bewahren und sicherzustellen, dass nicht noch mehr Unheil über das Volk bricht. Die Zwischensequenzen zaubern einem ein großes Lächeln auf die Backen. Die Figuren, die Schauplätze und auch die Synchronsprecher sind wunderbar aufeinander abgestimmt. Hier hat Entwickler Double Eleven auf jeden Fall grandiose Arbeit abgeliefert.

Erste Schritte in der kunterbunten Welt

Doch das Story und Sequenzen längst nicht alles sind, wissen wir spätestens seit dem Erstling auf PS3. Um uns die spielerischen Feinheiten näherbringen zu können, lotst Oberst Flunder uns nach La Marionetta – das Geheimversteck des Zirkusdirektors und ein Spielplatz für alle Neulinge, der zum Glück noch frei von jeglichen Hohlen ist. Hier beginnen wir nun mit den Grundlagen von LittleBigPlanet. Den kleinen Sackboy steuern wir wie in einem Sidescroller von links nach rechts und umgekehrt. Allerdings besitzt das Spiel eine gewisse 2,5-Dimensionale Ansicht, dank der wir den Sackboy auch in drei Stufen von hinten nach vorne bewegen können. Das ist vor allem für spätere Levelabschnitte interessant, da wir nur hierdurch an neue Belohnungsblasen kommen. Dazu aber später mehr. Wie in Mario-Spielen können wir den Sackboy einen normalen und starken Sprung machen lassen – einfach die X-Taste länger gedrückt halten, dann klappts auch mit größeren Abständen!

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