PlayNation Test Darksiders II

Darksiders II - Test: Apokalypse, die Zweite!

Von Tobias Fulk - Test vom 05.09.2012 - 10:03 Uhr
Darksiders II Screenshot

Als Darksiders im Jahr 2010 auf den Markt kam, wurde durch viele Kritiker schnell klar: Wir haben es hier mit einem absoluten Referenztitel in Sachen Action-Adventure zutun. Ganz klar, dass sich Entwickler Vigil Games umgehend an eine Fortsetzung setzte, die mittlerweile die Händlerregale gestürmt hat. Anders als im Vorgänger stürzen wir uns diesmal mit Kriegs Bruder Tod in den epischen Kampf. Wir beantworten in unserem Test unter anderem die spannende Frage, ob Vigil Games die grandiose Leistung des Erstlings bestätigen kann.

Krieg und Tod vereint

Wie bereits erwähnt, schwingen wir uns in Darksiders 2 nicht in die Haut von Krieg (dem Hauptcharakter des Vorgängers), sondern in die von Tod – dem Bruder des Angeklagten. Angeklagt deshalb, weil er vom feurigen Rat für das Leiden der Menschheit auf der Erde verantwortlich gemacht wird. Krieg soll es gewesen sein, der das Gleichgewicht der Erde ins Wanken gebracht und die Apokalypse absichtlich eingeleitet haben soll. Die Schlacht zwischen Himmel und Hölle eskalierte und die Höllengestalten konnten den gesamten Erdball des Menschenlebens säubern. Nun liegt das Schicksal der vier apokalyptischen Reiter Krieg, Tod, Pest und Hunger ganz in den Händen von Tod.

Agil, stark und stets auf Dämonenjagd: Das ist Tod, der neue Hauptcharakter von Darksiders 2!

Wer hat Angst vorm' toten Mann?

Schon der Beginn von Darksiders 2 könnte epischer nicht sein. In einer Art Tutorial reiten wir in der Haut von Tod in Richtung der schwarzen Festung. Dort sollen wir den Hüter der Weisheit aufsuchen, um ihn von der Unschuld unseres Bruders Krieg zu überzeugen. Doch der denkt gar nicht daran, Gnade walten zu lassen, geschweige denn, uns die Wahrheit zu erzählen. Also schwingen wir uns in den Kampf gegen den alten Heini und besiegen schließlich den Hüter aller Weisheiten. Doch dann kommts knüppeldick: Tod wird in eine Parallelwelt befördert. Zuvor kommt es noch zu einer interessanten Begegnung. Allerdings wollen wir euch hier nicht allzu viel spoilern, weshalb wir mit der letzten Story-Information weitermachen. Wir befinden uns nun in der zerstörten Welt der Erschaffer. Diese haben in den vergangenen Jahrtausenden den Erdball und die sich darauf befindlichen Lebewesen erschaffen. Doch sie haben ein großes Problem: „Korruption“. Das ist nicht etwa eine Anspielung auf die Chefetage der FIFA, sondern eine verfeindete Rasse, die das Paralleluniversum komplett zerstört hat. Es liegt nun an Tod, den Erschaffern beim Wiederaufbau zu helfen und so zurück in seine Welt zu gelangen. Aus Spoiler-Gründen stellen wir das Info-Paket über die Story an dieser Stelle ein. Abschließend bleibt zu sagen: Die Geschichte rund um die vier apokalyptischen Reiter könnte epischer nicht sein!

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