PlayNation Test The Elder Scrolls V: Dawnguard

The Elder Scrolls V: Dawnguard - Das Skyrim-Add-On im Test

Von Tobias Fulk - Test vom 12.07.2012 - 17:35 Uhr
The Elder Scrolls V: Dawnguard Screenshot

Seit November 2011 haben Rollenspieler nun schon die Chance, allerlei Abenteuer in „Himmelsrand“ zu erleben. The Elder Scrolls V: Skyrim sahnte im Zeitraum nach dem Release unfassbare Zahlen an Auszeichnungen ab. Kein Wunder also, dass Bethesda eine handvoll Download-Inhalte plant, die das sowieso schon üppige Rollenspiel-Abenteuer erweitern. Nach einem kostenlosen Kinect-Patch für Xbox 360 folgte nun „Dawnguard“, das erste Inhalts-Add-on für das Meisterwerk des Publishers. Wir haben uns den DLC geschnappt und verraten Euch, ob dieser tatsächlich 1600 Microsoft Points wert ist.

Vom Jäger zum Gejagten?

Vampire gehören längst nicht mehr zum Videospiel-Standard. Während die Spiele der Legacy of Kain-Reihe in den Jahren 1999 bis 2011 noch groß mit den Blutsaugern warben, mussten sich Vampire in den letzten Jahren immer mehr dem Mainstream hingeben. Einen ganz anderen Weg ging das Rollenspiel-Meisterwerk The Elder Scrolls V: Skyrim, in dem man bereits als Blutsauger durch die Nächte streifen und NPCs aussaugen konnte. Allerdings waren die Vampire im Rollenspiel aus dem Jahr 2011 keine eigene Charakter-Klasse, womit auch ein eigener Fertigkeitenbaum gefehlt hat. Acht Monate nach dem Release soll sich mit der Veröffentlichung von The Elder Scrolls V: Dawnguard genau dies ändern. Das erste Inhalts-Add-on implementiert nicht nur eine komplett neue Umgebung samt Queststrang, sondern auch die Vampire sowie die „Dawnguards“ als eigene Klasse.

Die Burg

Doch beginnen wir am Anfang. Wer bereits Stufe 10 erreicht hat, kann Dawnguard ganz einfach aus dem Spiel heraus starten. Eingefleischte Skyrim-Spieler können wir gleich zu Beginn beruhigen: Die gewohnte Provinz „Himmelsrand“ bleibt zu einhundert Prozent unangetastet. Die Festung „Dämmerwacht“ liegt nördlich von Rifton und entführt den Rollenspieler in einen komplett neuen Spielabschnitt. Die Burg wird seit Jahren von einer Gruppe Vampirjägern bewohnt, die endgültig zum großen Schlag gegen die Blutsauger ausholen wollen. Und jetzt kommen wir ins Spiel: Den Dawnguards anschließen und bei diesem Vorhaben helfen oder lieber die „böse Seite der Macht“ wählen uns als Vampir durch den neuen Spielabschnitt ziehen? Der Beginn ist jedoch vorgegeben: Wir betreten die Burg und werden sogleich von Isran angequasselt. Er ist der Anführer der Dawnguards und will von uns, dass wir in einem abgelegenen Dungeon nach einem alten Vampir-Artefakt Ausschau halten. Dankend nehmen wir diesen Auftrag an und machen uns sogleich auf den Weg.

Epische Burgen und Dungeon-Mysterien

Nicht allzu weit von der Burg Dämmerwacht entfernt liegt auch schon die Höhle. Doch irgendetwas läuft falsch. Uns strömen Legionen von Vampiren entgegen. Hieß es nicht, dass diese in unserer neuen Welt längst ausgelöscht und in eine Seelenwelt namens „Soul Cairn“ verbannt wurden? Pustekuchen. Wir schlagen und zaubern uns in gewohnter Skyrim-Manier durch die Höhle und entdecken dabei den neuen Fertigkeitenstrang der Dawnguards. Diesen können wir bis zum Meisterkämpfer – auch in bekannten Skyrim-Gebieten - ausbilden und schließlich einige neue Fähigkeiten erhalten. Doch zurück zum Dungeon-Geschehen. Nach einem kurzen Rätsel, die im typischen Skyrim-Stil entweder aus Schiebe- oder Reglerrätseln bestehen, konfrontiert uns Serana, die das Vampirartefakt auf dem Rücken trägt. Was läuft hier bitte verkehrt?

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL

KOMMENTARE