PlayNation Test Resistance: Burning Skies

Resistance: Burning Skies - Shooter-Referenz der Marke Eigenbau?

Von Tobias Fulk - Test vom 11.07.2012 - 12:24 Uhr
Resistance: Burning Skies Screenshot

Resistance gehört mittlerweile zu den renomierten Marken von Sony Computer Entertainment. Kein Wunder, dass der japanische Branchenriese nach und nach alle großen Marken auch auf die PlayStation Vita portiert. So geschehen mit Resistance: Burning Skies. Eine Einschränkung gab es jedoch schon zu Beginn. Entwickelt wird die Resistance-Portierung nämlich von Nihilistic Software und nicht von Insomniac Games, die für alle bisherigen PS3-Games verantwortlich waren. Ob das so eine gute Idee war? Wir klären es in den folgenden Zeilen.

Bilder der Vergangenheit

Wir schreiben August 1951. Tom Riley ist auf einer Routinefahrt mit seinen Army-Kollegen, als er plötzlich von einer Invasion erfährt, die das Leben des Menschen grundlegend verändern soll. Roboterartige Aliens attackieren den Erdball. Die Chimera, ein bis dato unbekanntes Lebewesen, dessen Virus den normalen Menschen in wilde Bestien verwandelt, attackiert die malerische Skyline von New York City. Riley muss auf ungemütliche Art und Weise erfahren, dass die Viecher weder von Kindern, noch vor Frauen und Männern halt machen. Sogar sein eigener Kollege wird von den Chimera hingerichtet – kaltblütig und hemmungslos. Und schnell wird klar: wir sind in Resistance: Burning Skies unterwegs. Der  PS Vita-exklusive Titel, der ausnahmsweise nicht von Insomniac Games entwickelt wurde, schickt den Spieler in eine Sidestory zum parallelen Resistance: Fall of Man aus dem Jahr 2007. Dabei schlüpfen wir in die Rolle des bereits genannten US-Soldaten Tom Riley, der nicht nur den Chimera den Kampf ansagt, sondern auch seine Frau sowie sein Kind vor dem fiesen Aliens beschützen muss.

Auch auf dem Handheld angsteinflößend: die Chimera-Aliens, die wir in Resistance bekämpfen müssen.

Referenzverdächtiges Handling

Hierfür greift der US-Soldat auf allerlei Waffen zurück, die allesamt an die Steuerung der PS Vita angepasst wurden. Resistance: Burning Skies ist außerdem der erste First-Person-Shooter für das Handheld-System, der mit den beiden Analogsticks bedient werden kann. Das funktioniert in Zusammenarbeit mit dem Touchpad außerordentlich gut. Riley kann per Knopfdruck in Deckung gehen oder durch ein einfaches Zeigefinger streichen über den Touchscreen eine Art Schutzschild ausfahren, das die Chimera für kurze Zeit abhält. Waffen werden über ein übersichtliches und einfach zu bedienendes Kreismenü gewechselt. Und wer im Eifer des Gefechts schnell auf eine Nahkampf-Waffe zurückgreifen muss, der kann per Knopfdruck auf das dazugehörige Bildschirm-Symbol einen Schlag mit dem Beil durchführen, der den Feind zu meist direkt erledigt. Vom Handling her ist Resistance: Burning Skies der erste First Person Shooter auf der PS Vita, der sich einwandfrei bedienen lässt. Allerdings benötigt der Spieler eine gewisse Eingewöhnungszeit, bis er sich an das doch sehr komplexe Handling gewöhnt hat.

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