PlayNation Test Starhawk

Starhawk - Mittelmäßige SciFi-Ballerei im Nachtest

Von Tobias Fulk - Test vom 25.06.2012 - 10:35 Uhr
Starhawk Screenshot

Mit Starhawk wagt sich Entwickler LightBox einmal mehr in neue Genre-Kreise. Nach dem eher mittelmäßigen Warhawk aus dem Jahr 2007 möchte das Entwicklerstudio fünf Jahre später mit dem sogenannten „Battle & Build“-Sytem der Serie neuen Wind einhauchen. Dabei schlüpfen wir in die Rolle von Emmett Graves, der sich mitten im Kampf um den wertvollsten Rohstoff des Universums befindet: die Rift Energy. Kann Starhawk mit Luft- und Boden-Kämpfen überzeugen oder ist die indirekte Fortsetzung der totale Absturz?

Emmett Graves mittendrin

Es gibt viele Interpretationen der Zukunft. Lightbox liefert mit Starhawk eine weitere Möglichkeit, wie die ferne Zukunft aussehen könnte. Die Planeten sind zerstreut und es gibt nur noch zwei Fraktionen, die in einen erbitterten Kampf um den letzten, wertvollen Rohstoff ziehen: die Rift Energy. Darunter die Outcasts, die ihre überlebensnotwendigen Rift-Vorkommen keinesfalls an die menschlichen Kolonisten abgeben wollen. Mittendrin im Rohstoff-Krieg befindet sich Hauptcharakter Emmett Graves, ein beinharter Revolverheld, der vor langer Zeit vom Planeten „Dust“ verbannt wurde. Er kehrt zurück zum wichtigsten Planeten des Universums, um einem skrupellosen Gesetzlosen und dessen Handlangern entgegenzutreten und dem erbitterten Krieg endlich ein Ende zu bereiten. Graves kämpft dabei auf Seiten der menschlichen Kolonisten gegen das Outcast-Volk, das Dank seiner hochentwickelten Technologien viele gefährliche Einheiten entgegenzusetzen hat.

Schwer gezeichnet: Die von Rift Energy übernommene Outcast-Fraktion gleicht einem Zombie-Volk

Der Kampf um Rift Energie neu entfacht

Anders als Warhawk aus dem Jahr 2007 bietet Starhawk neben einem ausgeklügelten Mehrspieler-Part auch eine tiefgehende Einzelspieler-Kampagne, in der besagter Konflikt eine wichtige Rolle spielt. Wenn wir nicht gerade eine gut bewachte Outcast-Festung stürmen, fliegen wir mit unserem „Hawk“, einer Mischung aus Bodenpanzer und Kampfraumschiff, im Orbit des Planeten Dust herum und knallen feindliche Stellungen nieder. Starhawk wird dabei zu jeder Zeit aus der 3rd-Person-Perspektive gesteuert. Anders als in Genre-gleichen Spielen wie Gears of War besitzt der Titel aus dem Hause LightBox kein sogenanntes „Duck & Cover“-System. Wer also hofft, aus der Deckung heraus auf die Outcasts losgehen zu können, der hat sich böse geschnitten. Dafür funktioniert das Gameplay ohne dieses fast für „Standard“ erklärte Feature wunderbar. Etwas langweilig und monoton hingegen scheinen uns die Missionen der Einzelspieler-Kampagne. Ganz selten kommt es mal vor, dass man neben der alltäglichen Ballerlei ein alternatives Missionsziel hat. Dadurch verkommt Starhawk im Einzelspieler eher zur fortlaufenden Baller-Orgie, die man durchaus als nette Dreingabe bezeichnen kann. Immerhin hat der eher emotionslose Graves ein dickes Waffenarsenal an Bord, mit dem er den Outcasts ordentlich die Hütte wegpusten kann!

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