PlayNation Test Battlefield 3

Battlefield 3 - DLC-Test: Close Quarter im Check

Von Dennis Werth - Test vom 13.06.2012 - 15:55 Uhr
Battlefield 3 Screenshot

Bereits im Vorfeld wurde fleißig gemunkelt, dass der schwedische Entwickler DICE an einem Premium-Angebot für Battlefield 3 werkeln würde. Ein solcher wurde im Rahmen der E3 in Los Angeles auch tatsächlich angekündigt. Daraufhin durften PlayStation 3-Spieler bereits auf engstem Raum mit dem Download-Content 'Close Quarter' an die Front ziehen, während PC- und Xbox 360-Premium-Spieler erst jetzt folgen dürfen. Doch hebt sich der DLC von seinem Konkurrenten Call of Duty ab oder handelt es sich dabei um einen Abklatsch des beliebten Multiplayer-Modus?

Wir haben uns die vier neuen Karten und Modi genauer angesehen und verraten euch, was der Zusatzinhalt bietet und ob der Griff zum Premium-Angebot lohnt.

Call of Battlefield?

Wie ist Battlefield am besten zu beschreiben? Fahrzeugschlachten, riesen Mehrspieler-Karten und Jets oder Helikopter. Genau das fehlt in Close Quarter. Wir bekommen einen Download-Content spendiert, der wie der Name schon verrät, kleine und überschauliche Multiplayer-Maps enthält. Somit dürfen sich virtuelle Soldaten erstmals in Battlefield 3 in Büro-Komplexen oder in den Räumen einer schicken Villa sowie einer Penthouse-Hütte die Kugel geben. Um dies beeindruckend aussehen zu lassen, setzt DICE auf eine verfeinerte Engine, die 'HQ-Zerstörungen' bietet. Direkt wird klar, was es damit auf sich hat. Die Close-Quarter-Maps können beinah bis auf's letzte Detail zerschossen werden, so auch ganze Wände, Autos oder das Foyer der schicken Villa. Hier hebt sich Battlefield 3 samt Close Quarter deutlich von seinem Konkurrenten ab. Aber auch spielerisch?

'Vorsicht, Feind direkt hinter dir' - Der DLC bietet kleine Maps

Überzeugen kann der Modus 'Waffenmeister (Gun Master)', in dem sich der Spieler an die Front der Statistik kämpfen muss. Je nach Kills werden neue Wummen freigeschaltet. Zu Beginn der Partie startet man ausschließlich mit einer Pistole als Schießeisen. Nach und nach kommen die Shotgun, das Maschinengewehr oder gar die .44 Magnum zum Einsatz. Wer zuerst der 'Gun Master' ist und alle Waffen in der Runde freigeschaltet hat, der wird Sieger des Matches und die Partie gilt als beendet. Der Spaßfaktor liegt hier deutlich hoch, da der eingefleischte Battlefield-Spieler als Bester vom virtuellen Schlachtfeld gehen möchte. Alternativ zum 'Waffenmeister'-Modus greift die neue Eroberung: Vorherrschaft mit schnellen und taktischen Kämpfen ein.

Die Zerstörungskraft in Battlefield 3: Close Quarter überzeugt und lässt den Shooter dank 'HQ-Zerstörung' noch schicker und realistischer wirken.

Ähnlich wie im ursprünglichen Modus Eroberung werden auf der Karte verschiedene Punkte aufgeführt, die vom Team blitzschnell eingenommen werden müssen. Auch hier kommen Tickets zum Einsatz. Das Team, welches am meisten mit Tickets prahlen kann, gewinnt die Partie. Während des Einnehmens eines Punktes vergeht die Zeit deutlich schneller als beim normalen Eroberungs-Modus. Vergleichbar mit dem Team-Deathmatch, wird der Spieler an verschiedenen Orten auf der Multiplayer-Karte gespawnt.

Soldaten, die ihren Kampf mit massenhaft Punkten absolvieren, dürfen sich neue Waffen freischalten und diese neben der Erweiterung 'Close Quarter' auch im Hauptspiel Battlefield 3 nutzen. Die Spielmotivation soll zudem mit neuen Aufträgen angehoben werden, die ihr zum Abschluss eines Kampfes einsehen könnt.

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