PlayNation Test Max Payne 3

Max Payne 3 - Melancholischer Blockbuster im Test

Von Tobias Fulk - Test vom 27.05.2012 - 10:46 Uhr
Max Payne 3 Screenshot

Während die ersten beiden Original Max Payne-Ableger (2001 / 2003) noch von Remedy Entertainment entwickelt wurden, kaufte Rockstar Games die kompletten Rechte an der Serie rund um den Ex Cop Max Payne. Nach rund neun Jahren war es jetzt endlich soweit: Rockstar Games veröffentlichte Max Payne 3 für Xbox 360 und PlayStation 3. Von der Macht der Drogen und des Alkohols getrieben, verschlägt es Max nach Sáo Paulo, wo er für Rodrigo Branco einen Job als Sicherheitsberater annimmt. Natürlich kommt am Ende alles anders, als man es erwartet hat.

Bisher bei Max Payne...

Bevor es mit dem eigentlichen Test zu Max Payne 3 los geht, wollen wir Euch die bisherige Geschichte des Ex-Cops ein wenig näher bringen. Diese beginnt im Jahr 2001 mit der Veröffentlichung von Max Payne. Der namensgebende Max Payne wohnt in New York City – einer düsteren Stadt, in der Drogen und Korruption das Geschehen regieren. Das Spiel wird größtenteils in Rückblendungen und in der Gegenwart erzählt. Die Valkyr-Droge, welche als Experiment für die Soldaten des Militärs gescheitert ist, wurde von Projektleiterin Nicole Horne insgeheim weiterentwickelt. Fortan als Designerdroge im Untergrund bekannt, erfährt die Frau von Max Payne, Michelle, durch einen dummen Zufall von dieser Droge und wird daraufhin im eigenen Apartment kaltblütig ermordet. Die Tochter der Beiden, damals noch ein kleines Baby, kommt bei diesem Überfall auch ums Leben.

Die Verbrecher hatten bei dieser Tat ebenfalls die Valkyr-Droge intuss, was für Max Payne Anlass dazu war, als verdeckter Ermittler des Drogendezernats zu arbeiten. Max kommt durch einen blöden Zufall jedoch in eine Falle und steht fortan bei der Polizei von New York City ganz oben auf der Fahndungsliste. Immer wieder im Storyverlauf wird uns Max als geplagter Mensch präsentiert, der auf der Suche nach Horne  immer wieder in Fallen tritt. In einer Endsequenz kann er Nicole endgültig den gar ausmachen und die Geheimnisse um den Tod seiner Frau und seiner Tochter aufdecken. Doch Max Payne wird von der Polzei abgeführt, womit die Geschichte noch längst nicht beendet ist ...

Max Payne 1 erschien im Jahr 2001 und sorgte damals für offene Münder bei der Shooter-Community!

Max Payne 2: The Fall of Max Payne erschien im Oktober 2003. Der Plot knüpft dabei an die Geschehnisse des ersten Teils an. Erneut wird einem die Geschichte in den fast schon legendären Comic-Sequenzen präsentiert, die eine düstere und atmosphärisch hochwertige Erzählweise darstellen. Max Payne 2 beginnt ebenfalls mit einer Rückblende. Wir befinden uns im Anwesen von Alfred Woden, dem Polizisten, der Max im Erstling bis auf die Unterhose gejagt hat. Mona Sax, eine mittlerweile ehemalige Handlangerin von Erzfeindin Nicole Horne, liegt sterbend im Flur des Hauses, Max daneben kniend. Payne versucht sich zu erinnern, wie es zu diesem Vorfall gekommen war.

Er erinnert sich an einen Krankenhausaufenthalt, in dem seine Vorgesetzte, Detective Winterson, niedergeschossen wurde. Er selbst macht sich für den Tod seiner Ermittlungspartnerin verantwortlich. Fortan kommt es immer wieder zu Ereignissen, die Max in die Fänge einer gesuchten Mörderin treiben. Mona Sax ist gemeint, zu der Payne ein inniges Verhältnis aufbaut. Max erfährt, dass Vladimir Lem, der zu Beginn noch ein freundschaftliches Verhältniss zu Max Payne hatte, mittlerweile der Fiesling ist. Er knallt nicht nur den hilflosen Cop Woden ab, sondern auch Mona Sax. Payne schwört auf Rache, will Lem, der mit Nicole Horne eng zusammengearbeitet hat, stellen und ihn ermorden. Ob ihm das gelungen ist, lassen wir an dieser Stelle einfach mal offen...

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