PlayNation Test Diablo 3

Diablo 3 - Epische Rollenspiel-Schnetzelei im Test

Von Tobias Fulk - Test vom 19.05.2012 - 10:13 Uhr
Diablo 3 Screenshot

Nach elf Jahren und zahlreichen Verschiebungen veröffentlichte Blizzard Entertainment im Mai 2012 endlich den dritten Teil der Hack'n Slay-Rollenspiel-Reihe Diablo 3. Die Erwartungen der Fans waren gigantisch. Kein Wunder, denn das Spiel wurde bereits im Jahr 2008 angekündigt. Schon damals arbeitete Blizzard North bereits sieben Jahre an diesem Titel. Vier Jahre nach besagter Ankündigung veröffentlichte Blizzard den Titel nun endlich. Ist doch klar, dass wir uns für Euch in die zerstörte Welt von Sanktuario gestürzt und den Titel ausgiebig getestet haben.

Tristram erneut im Blickpunkt

Die Story setzt zwanzig Jahre nach den Ereignissen von Diablo II ein. Diablo, Mephisto und Baal, oder auch der Herr des Schreckens, der Herr des Hasses und der der Zerstörung sind Geschichte. Doch es gibt niemanden, der sich an die zerstörerischen Kräften und Hinterbleibsel der drei Brüder erinnern kann. Viel mehr glaubt man in Sanktuario, dass es sich bei den von Überlebenden erzählten Geschichten und Erfundenheiten und Mythen handelt. Keiner will so recht glauben, dass Tief in den Gemäuern der Erde noch immer Böses schlummert, als es eines Tages einen verheerenden Schauer über Tristram gibt.

Und genau hier beginnt das Abenteuer unseres neuen Helden. Deckard Cain, letzter Überlebender des Horadrim Stabs und seine Enkelin Leah stellen gerade Nachforschungen in der alten Kathedrale zu Tristram an, als ein riesiger fallender Stern in das alterwürdige Gebäude einschlägt und einen riesigen, magischen Krater hinterlässt. Horden von fiesen Dämonen strömen in das Landesinnere. Ganz Neu-Tristram wird auseinander genommen, Menschen werden getötet oder selbst zu Dämonen. Schnell wird den Bewohnern klar: Das Böse ist zurück in Sanktuario und es gibt so gut wie keine Hoffnung mehr auf ein normales Leben in der Provinz.

Die Welt von Sanktuario steht am Abgrund. Nur noch wenige Helden sind verblieben und das Schicksal der Provinz liegt in ihren Händen!

Fünf heldenhafte Charaktere

Gerade als Neu-Tristram schon abgeschrieben wurde, kommen wir uns Spiel. Im Titelmenü wählen wir einen von fünf heldenhaften Charakteren aus, mit dem wir Sanktuario vor dem endgültigen Dämonen-GAU retten können. In Diablo 3 gibt es verschiedene Klassen. Da wäre zum einen der feister Barbar, der größtenteils aus Diablo II übernommen wurde. Allerdings besitzt dieser einige neue Fertigkeiten, die man im Kampf gegen Dämonen anwenden kann. Gleiches gilt für den Wizard (Zauberer), der dem Pendant aus Diablo II zwar ähnelt, aber viele neue Fertigkeiten und Talente aufweist. Komplett neu hingegen sind die beiden Magier Mönch und Hexendoktor. Diablo-Veteranen dürfte zwar Ersterer noch ein Begriff aus dem Add-on "Hellfire" (1997) sein, allerdings hat Blizzard diesen von Grund auf neu entwickelt. Der Hexendoktor greift auf die Fertigkeiten und Talente von typischen Magiern zurück. Der Hexendoktor beispielsweise ruft auf Knopfdruck eine Horde Spinnen an seine Seite, die im Kampf gegen Dämonen durchaus effektiv sind. Der Mönch hingegen nutzt die Kräfte der seiner Fäuste und rückt den Feinden zumeist mit Zweihandwaffen oder der puren natürlichen Gewalt auf die Pelle - etwa wie ein Barbar. Zu guter Letzt wäre da noch die Dämonenjägerin, die grundlegende Fertigkeiten der Assassine aus Diablo II aufweist. Insgesamt sind alle drei Charakterklassen sehr unterschiedlich und abwechslungsreich.

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