PlayNation Test TERA

TERA - Neu im Genre: Third-Person-Action mit Atmosphäre

Von Niklas Nosber - Test vom 26.05.2012 - 14:42 Uhr
TERA Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Vom koreanischen Entwickler Bluehole Studio erschaffen und von Frogster in Europa veröffentlicht, versprach TERA bereits im Vorfeld einer der großen MMO-Kracher des Jahres zu werden. Mit einem Entwicklungsbudget von mehr als 30 Millionen Euro ist TERA außerdem eins der wohl teuersten Online-Rollenspiele, die jemals produziert wurden. Ob der Titel mit seinem rasanten Kampfsystem innovativ genug ist oder wir doch nur ein herkömmliches MMO erwarten dürfen, erfahrt ihr in unserem Test.

Die Schlacht zur Rettung der Welt

Als einer der Auserwählten starten wir hinein in ein Abenteuer, in dem es eine ganze Welt zu retten gilt. Genauer gesagt geht um die Welt von TERA, mit Namen Aborea, welche von den beiden Titanen Arun und Shara im Traum erschaffen wurde und auf der die verschiedenen Völker nun eine Allianz gegen das Böse bilden müssen, um ihre Heimat vor der endgültigen Zerstörung zu bewahren. Die schlafenden Titanen dürfen nicht geweckt werden, sonst sind sämtliche Wälder, Steppen oder andere Landschaftsblüten dem Untergang geweiht. Die Story könnte demnach epischer kaum sein und schickt euren Helden auf eine ganze Reihe von Abenteuern, in denen ihr Mut und Geschick beweisen müsst. Bevor ihr jedoch loslegen könnt, müsst ihr euch euren durchsetzungsstarken Charakter natürlich erstmal erstellen. Hier bietet euch TERA die Möglichkeit zwischen sieben Völkern und acht Klassen zu wählen. Eine Unterscheidung zwischen Fraktionen existiert an dieser Stelle nicht. So wählt ihr also aus Menschen, Castanern, Baraka, Hochelfen, Aman, Elin und den tierähnlichen Popori euren Favoriten aus. Bei fast jedem der einzelnen Völker habt ihr dabei die Wahl zwischen beiden Geschlechtern, einzig die Baraka, Popori und Elin bilden hier eine Ausnahme, dort ist nur Männlein oder, im Falle der Elin, nur Weiblein möglich. Habt ihr euch für ein Volk entschieden, dürft ihr euren Charakter im Anschluss noch individuell anpassen und nach euren Vorlieben gestalten. Danach nur noch fix die Klasse wählen und schon kann es losgehen.

Die Rassen in TERA sind, wie eigentlich das ganze Spiel, eine wahre Augenweide.

Und täglich grüßt das Murmeltier.

So oder so ähnlich könnte man die Klassenwahl bei TERA treffend beschreiben. Die klassische Dreifaltigkeit bleibt durchweg erhalten, wir haben also auch in TERA die Wahl zwischen den Rollen des Tanks, des Supporters beziehungsweise Heilers und des Schadenverteilers. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Klassen nicht von anderen MMO-Titeln der vergangenen Jahre. Die schadenverursachenden Klassen sind der Krieger, der Magier, der Zerstörer und der Bogenschütze, wohingegen Tank-Liebhaber den Lanzer und den Berserker bevorzugen sollten, da nur sie eine aktive Block-Fähigkeit besitzen. Zu guter Letzt seien noch die zwei unterstützenden Klassen erwähnt. Priester und Mystiker nutzen vorrangig zum Heilen der Gruppe. Jede der Klassen besitzt eigene Fähigkeiten, welche auf Knopfdruck ausgeführt werden und entsprechend der Art der Klasse zugeordnet sind. So kann der Priester mit seinen Skills beispielsweise heilen, während der Zerstörer mit seinem großen Zweihänder deftig austeilt.

Die Auswahl an Klassen ist sehr groß, deren Unterschied zu denen in anderen Spielen leider nicht.

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL