PlayNation Test Kinect Star Wars

Kinect Star Wars - Nichts für Machtbewanderte?

Von Dennis Werth - Test vom 18.04.2012 - 12:08 Uhr
Kinect Star Wars Screenshot

Ein Traum wird wahr, Kinect und Star Wars vereint. Endlich dürfen wir das Lichtschwert zücken und mit den Händen wild durch die Gegend rumwuseln. Bereits zur Ankündigung, einst auf der E3 2010 in Los Angeles, wussten wir in der Redaktion, dass wir den Titel sofort haben müssen.

Nun ist er endlich da und gemeinsam geht es ab auf eine, sagen wir mal, kuriose Reise durch eine weit entfernte Galaxies mit Jedi-Freunden und fiesen Sith-Meistern.

Möge die Macht mit Euch sein!

Die Reise beginnt, eine Ausbildung zum Jedi-Ritter, das wollen wir als Xbox-Spieler anstreben und lassen uns vom Meister Yoda ausbilden. Doch bevor wir uns auf dem Wookie-Planet Kashyyyk in die Kampagne begeben, gibt es den ersten Schock. Die Stimme von C-3PO, dem Roboter-Mensch-Kontakter ist anders als wir sie von Anthony Daniels, dem Schauspieler hinter der Maske des Protokoll-Droiden, kennen. In der englischen Sprachausgabe von Kinect Star Wars ist diese zwar originalgetreu, doch deutsche Spieler müssen sich mit der aufgezwungenen Ausgabe zufriedengeben. Wie dem auch sei, "3PO" stellt, gemeinsam mit seinem kleinen Freund, R2-D2, das Spiel vor. Verschiedene Modi werden im Hauptmenü erläutert. Damit ihr direkt vollkommen eure Macht entfalten könnt, steht die Ausbildung zum Jedi-Ritter auf dem Plan. Somit startet ihr die Solo-Kampagne "Jedi-Vorsehung: Aufstieg der dunklen Seite", die während der Klonkriege erzählt wird.

Zu Beginn macht sich der Spieler gemeinsam mit anderen Padawane mit der Kunst des Lichtschwerts vertraut. Verschiedene Übungen stehen an, wie das Ausweichen und Abwehren von Schüssen eines kleinen Droiden. Habt ihr diese mehr oder weniger gemeistert, schickt euch eine Jedi-Ritterin zu Yoda, die euch übrigens stets begleitet, allerdings eher als Randfigur zu betrachten ist. Angekommen auf dem heimischen Planeten der Wookies, geht die Ausbildung weiter und es wird der Sprung, das Zerstören von Gegenständen und das Heben von Objekten durch die Macht gelernt. Leider läuft der Spieler kaum durch die Szenarien, sondern wird vom Spiel aus geleitet. Hier hätten wir uns mehr Freiheiten gewünscht.

Kaum die ersten Tricks mit der Macht in Erfahrung gebracht, wird Kashyyyk von einer Droiden-Armee angegriffen. Ganz klar, dass wir zum Lichtschwert greifen und die Blechbüchsen zerstören. Allerdings greift Kinect Star Wars nicht bei allzu schnellen Bewegungen, was ebenfalls enttäuschend ist, da Jedi-Ritter sich insbesondere bei Kämpfen recht schnell bewegen.

Verschiedene Schauplätze erwarten den Spieler, die aus der Star Wars-Trilogie bekannt sind und hübsch umgesetzt wurden.

Haben wir unsere Ehre auf Kashyyyk bewiesen, packen wir unsere virtuellen Koffer und reisen durch die Galaxies bis zum gigantischen Planeten Coruscant. Immer wieder treffen wir in der Spielzeit von rund fünf Stunden auf bekannte Gesichter wie Obi-Wan, Mace Windu oder Chewbacca. Das Star Wars-Feeling kommt auf, wird allerdings von den erwähnten Kritikpunkten getrübt.

Wer nicht alleine durch die Galaxies reisen möchte, der kann einen Mitspieler in die Kampagne einbeziehen, der sich kurzerhand in jedes Kapitel einklinken kann. Dazu ist eine Erkennung des Kinect-Sensors während des Spielens erforderlich und schon taucht der Splitscreen auf.

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL