PlayNation Test Gunblade Saga

Gunblade Saga - Der Geheimtipp im Testlabor

Von Redaktion - Test vom 02.04.2012 - 18:48 Uhr
Gunblade Saga Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Wer in den letzten Wochen den Markt der Free-To-Play MMORPGs aufmerksam verfolgt hat, wird wohl nicht an dem Namen Gunblade Saga vorbei gekommen sein. Schon lange hat kein kostenloses Online-Rollenspiel mehr für so viel Aufmerksamkeit gesorgt wie der Titel aus dem Hause Mail.ru. Keine Elfen, Orks, knuddelige Plüschfiguren oder sonstige normale Fantasie-Helden schmücken die Welt des in den  1930er Jahren spielenden Titels - sondern der knallharte Alltag in Mafiakreisen. Auch wenn das Jahr noch recht jung ist, konnte Gunlade Saga den Jury Award als „Best Role-playing Download MMO 2012“ abräumen. Ein Grund mehr für uns zu schauen, was das Spiel zu bieten hat.

Mafiaorganisationen, Clans und Geheimbunde

In puncto Story können wohl nicht alle Gunblade Saga etwas vor machen. Sie basiert nämlich auf der Geschichte „Chinese Hero: Tales of the Blood Sword“, die der Feder des legendären Comic-Zeichners Ma Rongcheng entsprungen ist. Die fesselnde Hintergrundgeschichte führt uns in das fiktive China der dreißiger Jahre, dessen Bevölkerung von korrupten Machthabern brutal unterdrückt wird. Als die Familie des jungen Hua hinterhältig ermordet wird, übt dieser blutige Rache und muss in die USA fliehen. Dort gerät er mitten in die gnadenlosen Machtkämpfe verschiedener Clans und Mafiaorganisationen. Leider fällt auf, dass die Story im Laufe des Spieles an manchen Stellen sehr verwirrend wirkt und es schwer wird, ihr zu folgen, da man beim Annehmen der Storyquests angegriffen werden kann. Für die unter euch, die nicht davor zurückschrecken viel zu lesen, wird es sich lohnen die Story zu verfolgen.

Im fiktiven China der 30er Jahre geht es in Gunblade Saga ordentlich zur Sache.

Charaktererstellung. Trefft eure Wahl

Bei der Charaktererstellung trifft man auf Altgewohntes. Neben der Wahl ob Männlein oder Weiblein stehen euch neun Gesichtszüge, zwölf Besonderheiten wie Ohrringe und Schmuck,  sechs Unterwäschedesigns, fünf Hautfarben und zwölf Frisuren zur Verfügung, um euren Helden zu individualisieren. Wie in den meisten, aus dem asiatischen Raum stammenden, MMOs fällt einem hier gleich ins Auge, dass sich alles doch sehr ähnlich sieht. Im nächsten Schritt muss man einen der drei Clans wählen und entscheidet so über seine Rolle in der Spielwelt. Diese teilen sich alle noch mal in zwei Klassen auf. Im Clan der chinesischen Kampfkunst sind der Schwertheilige, der mit schnellen Angriffen und starken Konterattacken agiert, und der Nahkampfmeister, der in kürzester Zeit viel Schaden austeilt, zuhause. Lieber eine Mafiaorganisation? Kein Problem."Clan des schwarzen Drachens" nennt sich die größte der USA und bietet euch die Auswahl zwischen dem Schwertkönig, der mit einem riesen Breitschwert seinem Gegner zusetzt, und dem Meisterschützen, der mit Schusswaffen und taktischen Fernkampfangriffen aus der zweiten Reihe agiert. Letztlich bleibt noch der Geheimkult des Höllentor-Clans. Dessen Mitglieder, die Giftmischer und Blutpriester, bedienen sich der dunklen Magie und mächtigen Flüchen, um sich ihrer Gegner zu entledigen. Es sollte also für jeden Geschmack etwas dabei sein, und wir können uns nun in die Welt von Gunblade Saga stürzen.

Die Charaktererstellung bietet wenig Neues, deckt aber alle Wünsche ab.

Aller Anfang ist schwer....

...und in diesem Fall auch noch überraschend. Denn erstaunt ist man schon, wenn man die Welt das erste Mal betritt. Überrascht von den Millionen Fenstern, die euch zu Beginn ins Gesicht springen. Diese dienen alle dem Zweck, euch den Einstieg in das Spiel zu erleichtern. Hat man sich durch die Masse an Fenstern gearbeitet und sich orientiert, kann man auch schon loslegen. Uns fällt als erstes ein alter Bekannter ins Auge, der uns zu einem NPC führt, das gute alte Ausrufezeichen über dem Kopf des Questgebers. Lesemuffel sollte man hier nicht sein, denn die Quests sind meist sehr ausführlich geschildert und wenn man die Story verfolgen mag, verbringt man einige Zeit damit sich diese durchzulesen. Auf eine Vertonung wurde hier verzichtet. Alles in allem ist der Einstieg ins Spiel sehr gut gestaltet.  Auch spielen sich die ersten Quests nur in der Stadt ab, so dass man sich in Ruhe mit den Gegebenheiten anfreunden kann. Was uns positiv aufgefallen ist, ist das man die Hilfen ausstellen kann, wenn man sie nicht haben möchte. Für die erfahrenen Spieler unter euch eine gute Option.

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