PlayNation Test Mass Effect 3

Mass Effect 3 - Test: Auf zum finalen Gefecht, Commander!

Von Tobias Fulk - Test vom 08.03.2012 - 11:00 Uhr
Mass Effect 3 Screenshot

Die Welt hält den Atem an. Commander Shepard kehrte gerade von seiner Forschungsreise aus Teil zwei von Mass Effect zurück, da starten die Reaper schon den nächsten Streifzug. Die Übernahme der Erde hat oberste Priorität. Willkommen in Mass Effect 3. Der dritte Teil der Saga, das Finale einer cineastisch großartigen Spiele-Serie von Rollenspiel-Experte BioWare. In unserem ausführlichen Test verraten wir Euch, was wir vom letzten Abenteuer Shepards halten, ob der Titel den Erwartungen gerecht wird und ob das gewohnte Spielprinzip auch fünf Jahre nach der Veröffentlichung des Erstlings noch greift.

Der emotionale Anfang vom Ende

Der Plot von Mass Effect gehört seit dem Serien-Start im Jahr 2007 zum absoluten Aushängeschild. Die cineastischen Zwischensequenzen, die tiefgründigen Charaktere und ein Held, welchen wir über viele Jahre hinweg selbst aufgebaut haben, kommen in Mass Effect 3 zum absoluten Höhepunkt. Klar wird dies auch, wenn wir die ersten Szenen des Spiels auf dem Bildschirm sehen. Die Reaper, die verhasste und fast schon übermächtige Maschinen-Rasse, stellt auch in Mass Effect 3 eine Bedrohung für die Menschheit, wie wir sie kennen, dar. Die ersten Szenen könnten locker aus einem apokalyptischen Hollywood-Streifen stammen, wie man sie in Zeiten von Weltuntergangstheorien fast reihenweise vor die Nase geklatscht bekommt. Hochhäuser und vermeintlich stabile Gebäude fallen in sich zusammen. Riesige Raumschiffe der Reaper belagern weltweit mehrere Großstädte. Einige Metropolen wurden bereits übernommen, die meisten Menschen dort bis zum Tode gefoltert. Die Sachlage ist klar: Die Erde ist zum Scheitern verdammt!

Die Welt wird von Reapern und Husks attackiert - wir sind zum Scheitern verdammt!

Shepard latscht mit Admiral Anderson gerade durch die Flure der Kommandozentrale, als die Meldung eintrifft. Die Reaper haben Europa erreicht. Teile Englands sind nicht mehr in der Hand der Regierung. Es sind Bilder zu sehen, welche einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Kinder und Frauen werden gefangen genommen. Männer werden kaltblütig an Ort und Stelle ermordert. Commander Shepard ist sich der Sache bewusst und fordert den Rat auf, Hilfe auszusenden. Doch die stellen sich quer, sehen keinen Sinn darin, anderen zu helfen, wenn die eigene Haut in Gefahr ist. Plötzlich fallen die Stromgeneratoren aus und ein riesiger Schatten stört den Sonneneinfall in das moderne Anwesen des Rates. Ein riesiges Mutterschiff der Reaper kracht auf den Boden, sendet zahlreiche Schergen aus und setzt die gesamte Kommandobrücke außer Gefecht. Shepard wird klar: Jetzt müssen wir selbst handeln und den kleinen Hoffnungsschimmer, welcher der Menschheit noch bleibt, nutzen! Besser, emotionaler und beeindruckender kann ein Action-Rollenspiel im Jahre 2012 nicht starten – wir waren total baff!

Emotionen im Blickpunkt

BioWare weiß spätestens seit Star Wars: Knights of the Old Republic, wie man den Spieler vor dem Bildschirm berührt. Wir lernen Charaktere kennen, fühlen mit ihnen, kämpfen mit ihnen und erleben zahlreiche Abenteuer. Doch was, wenn diese plötzlich in eine Gefahrensituation geraten? Wenn die Freundschaft vor dem Ende steht? Genau mit diesen und vielen weiteren Punkten werden die Spieler von Mass Effect 3 konfrontiert. Mehr wollen wir zu diesem Thema an dieser Stelle nicht sagen, da die Spoilergefahr doch sehr groß ist. So viel sei gesagt: Wer Spielstände aus vorherigen Teilen importiert, dem wird die ein oder andere getroffene Entscheidung noch großes Kopfzerbrechen bereiten – wir sprechen aus Erfahrung!

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