PlayNation Test Uncharted: Golden Abyss

Uncharted: Golden Abyss - Drakes große Premiere im Test

Von Dennis Werth - Test vom 22.02.2012 - 13:26 Uhr
Uncharted: Golden Abyss Screenshot

Die PlayStation Vita ist endlich im Handel erhältlich! Doch welche Games sollte man zum Launch des Sony-Handhelds erwerben? Gibt es einen wahren Blockbuster, der alle anderen Games aussticht? Ja! Uncharted: Golden Abyss, ein weiterer Ableger der beliebten Naughty-Dog-Serie, die exklusiv für die PlayStation 3 erschienen ist. Erstmals erobert Nathan Drake einen Handheld und wir verraten euch, ob der Sprung auf die PlayStation Vita geglückt ist und wieso Besitzer des schwarzen Hardware-Schmuckstücks bedenkenlos zugreifen sollten.

Wir alle kennen die tollen Abenteuer des Nathan Drakes, welcher wirklich schon jede Phase in seinem abwechslungsreichen und launischen Dasein durchlebte. Stets gut drauf, mit einem flotten Spurch unterwegs, und stark sowie unsterblich wie Hulk. Sprich, unser Freund auf dem Bildschirm ist kaum tot zu kriegen. Doch dieser Mythos macht Mr. Drake, welcher von den Naughty Dog-Studios auf die heimische Konsole gezaubert wurde, so besonders. Jedes Mal erwische ich mich selbst vor dem Bildschirm, lachend oder einfach nur staunend, denn die Missionen, die wir auf der PlayStation 3 absolvieren, sind nicht ohne und teilweise sehr anspruchsvoll und gut inszeniert. Genau das Richtige für den Handheld als Launch-Titel? Wir haben den virtuellen Rucksack geschnappt und sind mit Chase, Dante und Drake erneut in eine verrückte Reise gesprungen. Gesprungen? Richtig gelesen. Wie typisch für die Serie dürfen solche Einlagen nicht zu kurz kommen. Der typische Stil des Krachers kommt auch bei der Vita-Version gut gelungen rüber und lässt schnell durchsickern, dass wir es hier mit einem Uncharted zu tun haben, welches von den Sony Bend-Studios umgesetzt wurde.

Drake wie wir ihn kennen: Auch in Uncharted: Golden Abyss macht der Handheld-Held kein Stop vor verrückten Aktionen

Doch kommen wir zunächst zur Handlung von Uncharted: Golden Abyss. Das Ganze spielt vor der PlayStation 3-Trilogie und schickt euch zu Beginn in den Dschungel. Dort stößt der Spieler auf neue Gesichter, die noch keinen Namen im Franchise haben. Chase, die nette Abenteurerin, die wirklich jede Waffe verabscheut und sich permanent in Gefahr begibt, wächst dem Spieler schnell ans Herz. Dante ist eher ein fieser Sack, welcher seine eigenen Absichten verfolgt. Es ist schnell spürbar, dass Naughty Dog, was die Entwicklung der Handheld-Version betrifft, seine Finger im Spiel hatte. Als eingefleischter Fan fühle ich mich doch glatt Zuhause und muss meinen Kumpanen Drake durch die schlimmsten Situationen führen. Die da beispielsweise wären, dass ihr an Hängen heraufklettert, während auf euch jedes Schießpulver verballert wird, was die Jungs des Generals, welcher hinter einem Amulett her ist, in ihren Knarren geladen haben. Eine weitere Situation schickt den Spieler ins kalte Nass. Dort kommt die Bewegungsneigung der PlayStation Vita perfekt zum Einsatz. Ihr müsst, während Drake den Abhang herunter getrieben wird, Felsen ausweichen. Dazu bewegt ihr den Handheld in die entsprechende Richtung. Mal schneller, mal langsamer. Die Neigung kommt ebenfalls zum Einsatz, wenn ein Baumstamm überquert wird. Allerdings sollte der Spieler hier auf Geschick setzen und nicht mit schnellsten Tempo durch rennen. Ansonsten landet ihr im Graben und der Bildschirm verfärbt sich grau. Dies ist auch der Fall, wenn eure Lebensenergie einen kritschen Zustand erreicht. So muss sich der Drake-Anhänger schnell in Deckung begeben und kurz durchatmen. Die Energie lädt sich binnen weniger Sekunden von selbst auf, wenn der Bildschirm des Handhelds wieder in Farbe ertönt.

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