PlayNation Test Deponia

Deponia - Adventure-Perle oder für'n Schrottplatz?

Von Dennis Lehmann - Test vom 01.02.2012 - 08:30 Uhr
Deponia Screenshot

Von den Entwicklern von Edna Bricht Aus und Harveys neue Augen, erscheint jetzt der nächste Kracher: Deponia. Wir haben Redakteur Dennis Lehmann auf den virtuellen Schrottplatz geschickt, welcher für euch gemeinsam mit Rufus eine spannende, allerdings auch abwechslungreiche, Reise antrat. Doch kann der nicht erfahrene Adventure-Spieler sich von Deponia überzeugen lassen?

Erfahrt es in unserem ausführlichen Test zum Point-and-Click-Spaß.

Was kommt auf uns zu?

Deponia – ein Land voller Müll und Chaos. Dort will nicht jedermann leben. So ergeht es auch unserem Helden Rufus, der mit aller Macht versucht, von diesem Land zu verschwinden – bisher erfolglos. Zu Beginn des Spiels ist er sesshaft bei seiner Ex-Freundin Toni und lebt von ihrem Einkommen. Doch sein neuer Plan soll ihn nach Elysium bringen – der Region, wo es keine Arbeit braucht. Perfekt für unseren (Anti-)Helden. Nachdem er sich seinen perfekten Fluchtplan geschmiedet hat, macht er sich gleich daran ihn in die Tat umzusetzen. Mittels einer Konstruktion will er sich mit auf das Schiff der Organon katapultieren, welches ihn nach Elysium bringen soll. Soweit, so gut. Als er jedoch nur glimpflich seinen Plan vollführen kann und sich an das fliegende Schiff heftet, fällt ihm eine wundersame Orbitelfe auf: Goal, die Schönheit aus Elysium, wird von unbekannten Soldaten bedrängt und er macht sich daran sie zu retten. So eine selbstlose Tat glaubt ihm im späteren Verlauf des Spiels natürlich niemand. Bei seinem Missgeschick lässt er nicht nur Goal vom Himmel fallen, sondern auch er selbst wird von Wachen hinausgeschmissen. Ende, aus mit seinem Plan. Sein neuer Gedanke ist jedoch, die Schönheit zu finden und mit ihr von dieser Umgebung voller Schrott zu fliehen.

Standards eines Point and Click

Wie bei einem üblichen Point and Click Adventure kann man sich mittels Klicken über die Fläche bewegen. Mit einem Doppelklick bei einem Ein- oder Ausgang bewegt sich der Charakter sofort in einen anderen Bereich. Neu ist jedoch, dass mit gedrückter Leertaste alle möglichen interaktiven Gegenstände und Charaktere mit einem Schrauben-Icon markiert werden. Schon vor Beginn des Spiels – beim Anlegen einer neuen Spieldatei – fordert euch das Spiel auf, eine Entscheidung zu treffen: Entweder öffnet ihr das Inventar auf Knopfdruck auf dem Bildschirm oder euer Mausrad wird für das Öffnen und Schließen benutzt. Änderungen an der Bedienung sind im weiteren Spielverlauf leider nicht mehr möglich, aber auch nicht notwendig.

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