PlayNation Test Trine 2

Trine 2 - Test: Magische Adventure-Kost vom Allerfeinsten - Empfehlenswert?

Von Tobias Fulk - Test vom 13.12.2011 - 10:55 Uhr
Trine 2 Screenshot

Im Jahr 2009 überraschte das finnische Entwicklerstudio „Frozenbyte“ mit dem ersten Teil von Trine, einem Sidescrolling-Puzzle-Adventure. Mit über 400.000 verkauften Exemplaren gehörte das damalige Projekt von Lauri Hyvärinen zu den erfolgreicheren Adventure-Spielen im Download-Bereich. Mittlerweile veröffentlichte Frozenbyte in Zusammenarbeit mit Publisher Atlus / dtp Entertainment den zweiten Teil des Download-Titels via Steam und als Retail im Handel. Nach unserer Video-Review zu Trine 2 folgt nun auch der Test in Textform.

Zaubergeschichte zum Fest der Liebe

Alle diejenigen unter euch, welche den ersten Teil von Trine bereits ihr Eigen nennen, können diesen ersten Absatz ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen überspringen, da wir zunächst über die Charaktere sprechen wollen. Der erste der drei Helden, Amadeus der Zauberer, kann mit seinen magischen Kräften Objekte bewegen und aus dem Nichts herbeizaubern. Dies hilft dem Spieler bei vielen Puzzle-Abschnitten, welche es zu Hauf im Spiel gibt. Schöne Hintergrundgeschichte: Amadeus versucht weiterhin einen Zauber namens „Feuerball“ zu erlernen, welcher von seinen drei Kindern bereits in Perfektion beherrscht wird. Der zweite im Bunde des Helden-Trios ist Pontius der Ritter, der Mann fürs Grobe, ein Haudegen. Egal ob tiefgründiges Geröll oder Riesenkröten: Pontius räumt mit Schild, Schwert und seiner Spezial-Attacke „Kampfhammer“ jedes Hindernis aus dem Weg. Sein einziges Manko: Er hat eine Leidenschaft  für Speis und Trank, weshalb Kletter- & Sprungpassagen meist von Zoya übernommen werden. Die pfeilschnelle und athletische Diebin beherrscht jedoch nicht nur riesige Klippensprünge und waghalsige Balance-Herausforderungen mit ihrem Enterharken, sondern auch den Umgang mit Bogen und Armbrust, welchen sie mit Mithilfe des Spielers im richtigen Moment einsetzen muss. Alle drei Helden sind schön in Szene gesetzt und besitzen eine nette Nebengeschichte, welche man während dem Spielverlauf beigebracht bekommt.

Und er sagt: „Folget dem Licht, ihr Helden!“

Zu Beginn von Trine 2 bekommen wir zunächst die Geschichte in netten Bücher-Sequenzen erzählt. Dabei fällt die starke deutsche Synchro auf, welche schon zu Beginn einen Heidenspaß macht und für viel Zauber-Atmosphäre sorgt. Anschließend beginnen wir das magische Abenteuer mit Amadeus dem Zauberer, welcher während seinen Alchemie-Arbeiten von einem seltsamen hellen Licht in den angrenzenden Wald gelockt wird. In Trine 2 begeben wir uns auf die Suche nach dem namensgebenden Artefakt „Trine“. Auf unserem Abenteuer treffen wir außerdem auf die Königin Rosabel, welcher wir nach einem Goblin-Übergriff den Zugang zu ihrem Schloss wieder ermöglichen. Leider ist die gesamte Storyline nicht sehr originell gestaltet, sodass man Story-Twists relativ schnell vorausblicken kann. So wissen wir schon zu Beginn, dass die Königin etwas im Schilde führt. Was genau, verraten wir euch an dieser Stelle natürlich nicht.

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