PlayNation Test Brawl Busters

Brawl Busters - Kurzweiliges Haudrauf in der Open Beta!

Von Simon Mödder - Test vom 01.12.2011 - 18:36 Uhr
Brawl Busters Screenshot

"It takes dedication, hard work and a healthy appetite for random destruction." (Es benötigt Hingabe, harte Arbeit und einen gesunden Appetit auf zufällige Zerstörung.) Habt ihr dies, so ist das third-person action fighting MMO "Brawl Busters" genau das Richtige für euch – behaupten zumindest der koreanische Entwickler SkeinGlobe und der amerikanische Publisher Rock Hippo Productions. Ob die virtuelle Free2Play-Prügelei mit den ungewöhnlichen Charakterklassen bereits in der Open Beta überzeugen kann, erfahrt ihr im Test.

Nahkämpfer und Distanzkämpfer mal ganz anders

Nach einer kurzen Registrierung mit eurer E-Mail-Adresse und einem kurzen Download geht es sofort los mit der Charaktergestaltung. Als kleine "Warnung": Brawl Busters ist aktuell noch komplett in englischer Sprache, dennoch reicht auch einfaches Schulenglisch zum Verständnis aus. Zwischen acht Charakteren, zur Hälfte männlich, zur Hälfe weiblich, kann man sich nun für den Muskelmann, oder doch eher für die dünne Bohnenstange entscheiden. Außerdem stehen drei verschiedene Gesichtsausdrücke und fünf verschiedene Hautfarben zur Verfügung. Spielerische Auswirkungen hat diese Wahl allerdings nicht.

Die Auswahl der Charakterklasse erscheint zu Beginn äußerst ungewöhnlich und vielleicht sogar etwas albern. Ein Feuerwehrmann, ein Baseballer, ein Rocker, ein Boxer oder doch der Footballer? Bei dieser Auswahl fällt die Wahl nicht ganz so leicht, so dass man erst mal die Fähigkeiten der Klassen untersucht. Der Feuerwehrmann gilt als defensiver Unterstützer mit Distanzattacken und einer hohen Anzahl an HP. Sein Manko ist seine nicht vorhandene Schnelligkeit. Der Baseballer ist auch Fernkämpfer, hat allerdings das Problem der geringeren Defensive. Boxer und Footballer sind Nahkämpfer, wobei der Boxer schnell ist und wenig HP besitzt und der Footballer eher langsam ist, dafür aber eine ordentliche Anzahl an HP besitzt. Der Rocker hingegen ist der Allrounder. Er hat einen starken Nahkampfangriff, aber auch eine Fernattacke. Besonders gut kann er aber nichts. Insgesamt haben die Charaktere in ihren Bereichen eben Stärken und Schwächen. Allerdings scheint das Balancing der Charaktere gut gelungen. Niemand ist wirklich herausragend oder besonders schlecht. Der individuelle Spielstil entscheidet darüber, mit welchem Charakter man am besten oder am schlechtesten spielen kann.

Wirklich wichtig ist die Wahl der ersten Klasse allerdings nicht. Das liegt daran, dass man im Multiplayer nach jedem Tod seine Klasse neu auswählen kann. Anfangs sind die vier nicht gewählten Klassen zwar noch gesperrt, aber bereits auf Level zwei kann man eine weitere Klasse freischalten und auf Level vier die nächste. Somit ist nach kurzer Zeit während des Spiels eine vollständige Veränderung der Taktik möglich, da ein Klassenwechsel schnell vollzogen ist.

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL