PlayNation Test WWE 12

WWE 12 - Im Test: Der langersehnte Neuanfang oder der alte Prügelkäse?

Von Tobias Fulk - Test vom 28.11.2011 - 09:43 Uhr
WWE 12 Screenshot

Während die gesamte Wrestling-Branche mit hohen Erwartungen in Richtung Wrestlemania 28 und dem „Kampf des Jahrtausends“ zwischen John Cena und The Rock blickt, freuen sich Fans virtueller Prügel-Spiele auf den Neuanfang der Wrestling-Spielreihe „SmackDown! vs. RAW“. Doch die wichtige Frage lautet: Wie viel „Neuanfang“ steckt wirklich hinter dem neuen Name WWE 12? Ist der neue Wrestling-Teil von THQ und Yukes wirklich der erhoffte, endgültige Sprung in eine neue Generation? Oder bleibt auch WWE 12 hinter den jährlichen Erwartungen? In der folgenden Review beantworten diese und viele weitere Fragen.

Weicher, schneller, besser?

Jahr für Jahr haut THQ in Zusammenarbeit mit dem japanischen Entwicklerstudio Yukes ein neues Wrestling-Spiel in die Händlerregale. Doch seit Jahren ächzen die treuen Fans der virtuellen Wrestling-Reihe nach einem „richtigen“ Next Generation-Prügler. Mit WWE 12 möchte THQ endgültig den Schritt in eine rosige Zukunft wagen. So stellen sich Wrestling-Fans zurecht die Frage: Steckt hinter der Namensänderung mehr als nur eine PR-Masche? Die klare Antwort lautet: Ja, WWE 12 ist tatsächlich ein Schritt in die richtige Richtung. Dies wird schnell beim ersten Probekampf klar. Wie gewohnt können wir selbst entscheiden, ob wir einen Kampf im Exhibition-, WWE-Welt – oder Road to Wrestlemania-Modus starten wollen. Zunächst starten wir einen Kampf im normalen Exhibition-Mode, in welchem der Spieler sich nach seinen eigenen Regeln in den Ring begeben kann. So starten wir zu Beginn einen Probekampf mit dem ehemaligen World Heavyweight Champion Randy Orton. Diesen stecken wir in ein „Tables, Ladders & Chairs“-Match gegen seinen Erzrivalen Triple H. Obendrauf machen wir aus diesem sowieso schon grandiosen Aufeinandertreffen einen Kampf um den Titel von Randy Orton, welchen er im Spiel aufgrund der Schnelllebigkeit des WWE-TVs weiterhin trägt. Anders als noch in SmackDown vs. RAW 2011 im vergangenen Jahr können wir in WWE 12 Titelkämpfe auch wieder im normalen Exhibition-Modus austragen – sehr gut, wie wir finden.

Nachdem beide Polygonwrestler in ihrer gewohnten Art und Weise zum Ring stolziert sind und der Schiedsrichter den Kampf startet, merken wir bereits eine Neuheit: Die Kameraperspektiven wurden stark an das TV-Original angepasst. Im ersten Moment sicherlich etwas ungewohnt, nach kurzer Eingewöhnungszeit jedoch eine richtig spaßige Angelegenheit. Dies gilt übrigens auch für das Gameplay. In den ersten Minuten müssen sich Veteranen zwar an die erneut veränderte Tastenbelegung gewöhnen, ist dies nach einigen Probekämpfen endlich geschehen bekommt man jedoch schnell das Gefühl einer durchdachten Wrestling-Simulation. Dank der neuen „Predator-Technology“ wirken die Bewegungsabläufe um einiges geschmeidiger als noch im Vorgänger. Außerdem können Attacken wie Finisher oder Grapples nun auch von beispielsweise Tag Team-Partnern unterbrochen werden. Apropos Grapple: Diese werden nun nicht mehr über die Analogsticks, sondern über die Aktionstasten des jeweiligen Gamepads ausgeführt. Das erlaubte dem Entwicklerstudio neue Features einzubauen. So kann man bei einem Griff nun für einen kurzen Moment das Körperteil auswählen, welches man während dem Kampf schwächen will. Dies ist besonders wichtig für den restlichen Matchverlauf. Je nach Gegner ist es sinnvoll, Körperteile effektiv anzugreifen. Ein Beispiel: Wir bearbeiten im Kampf gegen The Big Show vor allem die Beine, da er diese für seine kraftvollen Aktionen besonders benötigt. Mit einem Submissionmove bringen wir das große Monster schließlich zum abklopfen, woraufhin wir den Kampf gewonnen haben. Insgesamt fügt sich die „Predator Technology“ mit tollen neuen Gameplay-Features ohne Probleme in das sehr gute Gesamtgefüge ein.

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