PlayNation Test Anno 2070

Anno 2070 - Fesselndes, komplexes und schickes Aufbau-Monster im Test

Von Dennis Werth - Test vom 17.11.2011 - 14:16 Uhr
Anno 2070 Screenshot

Endlich wieder unzählige Stunden vor dem heimischen Rechner, der übliche Spruch "noch 10 Minuten", woraus glatt drei Stunden werden und die ständige Frage: "Was kommt jetzt?". Das trifft nur auf ein Spiel-Franchise zu und zwar Anno! Als liebhaber des letzten Ablegers, 1404, geht es endlich in die Zukunft. Deshalb wurden die Koffer gepackt und die Reise in das neuste Abenteuer aus dem Hause BlueByte gebucht. Ist der Ausflug in die Sci-Fi-Welt von Anno 2070 lohnenswert? Diese Frage gilt es in unserem Test zu beantworten.

Drei Fraktionen, die um euch buhlen

Eingefleischte Anno-Spieler stellen sich die gleiche Frage, wie meine Wenigkeit und zwar welche Änderungen die Jungs aus Düsseldorf vorgenommen haben?! Auf den ersten Blick scheint alles beim alten geblieben zu sein. Ihr erschafft eure Welt, besonders im Endlosspiel und kreiert eine gigantische und vor allem dicht besiedelte Metropole. Doch Pustekuchen, zwar bleibt dieses übliche Aufbau-Prinzip bestehen, allerdings entschloss sich Ubisoft kurzerhand, die Polkappen schmilzen zu lassen und die Erderwärmung einzuläutern. Viele Regionen, gar Kontinente sind Geschichte und überschwämmt, der heimische Planet hat seine kritischste Phase erreicht und der Spieler ist mittendrin. Dann hoffen wir mal, dass das gut geht.

Zu Beginn des Aufbau-Spaß muss sich der Archenkommandanten, also ihr,  für eine von drei Fraktionen entscheiden, die ihr unterstützt. Zum einen die Eden Initiative, die sich für eine saubere Umwelt ausspricht und auf neuerzeugbare Technolgien setzt, während Global Trust nur Reichtum will und den heimischen Planeten bis zum bitteren Ende ausnimmt. Wiederum warten die Forschergruppe S.A.A.T. auf euch, die jedoch eher als Randgruppe verstanden wird. Sprich, wer beispielsweise U-Boote oder Flugzeuge sein Eigenen nenne will, der sorgt für ein freundschaftliches Verhalten zur Forschergruppe.

Wer bin ich und was mach' ich überhaupt hier?

Wie bereits erwähnt spielt ihr einen Archenkommandanten, welcher, wie der Name bereits erahnen lässt, auf einer Arche sein Unwesen treibt. Zunächst liegt eure Aufgabe darin, Forschungen und Artefakte auf dem schwimmenden Stützpunkt zu verwalten. Doch ihr befindet euch nicht alleine auf der Arche, sondern viele weitere Vertreter und Anhänger verschiedenster Organisationen schippern mit euch über das schick gestaltete Wasser. Bevor ihr euren ersten virtuellen Fuß auf einer Insel setzt, gibt es die ersten Anfragen seitens der großen Fraktionen. Werdet ihr zum Umweltverschmutzer oder kümmert ihr euch um die Rettung des Planeten? Die Entscheidung wird euch nicht einfach gemacht, denn konstant versuchen euch beide Fraktionen auf ihre Seite zu ziehen. Ihr braucht euch jedoch nicht direkt zu Beginn festlegen, denn während des gesamten Spiels müsst ihr euch den Kopf über die Angehörigkeit eures Volkes zerbrechen.

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