PlayNation Test Need for Speed World

Need for Speed World - Was lange währt, wird endlich gut?

Von Simon Mödder - Test vom 11.11.2011 - 09:40 Uhr
Need for Speed World Screenshot

Juli 2010: Need for Speed geht online. Doch hat Electronic Arts damit tatsächlich auf die richtige Karte gesetzt? Äußerst begrenzte Modi, ein Free2Play-Spiel, das zum Weiterspielen schon bald 20 Euro verlangte, keine Abwechslung. EA hatte Need for Speed Fans eher vergrault und die Community wollte nicht so recht wachsen. Need for Speed World hätte als fehlgeschlagenes Experiment eines MMO-Rennspiels wieder in der Kiste verschwinden können. Stattdessen nahmen sich die Entwickler die Kritikpunkte vor und versuchten diese nach und nach zu beseitigen. Ob sie Erfolg hatten und ob sich der Einstieg nun lohnt, erfahrt ihr im Test.

Das holprige Jahr 2010

Von Anfang an bekam Need for Speed World überwiegend kritische Beurteilungen. Dies lag vor allem daran, dass man, bis der Charakter Level 10 erreicht hatte, ohne Probleme mit seinem Auto Rennen bestreiten und den fahrbaren Untersatz tunen konnte. Danach war aber Schluss! Um darüber hinaus zu kommen, war es notwendig das "Starter-Paket" für 20 Euro zu kaufen. Bis dahin bot das MMO etwa sechs bis acht Stunden Spielzeit. Dieser eindeutige Fehler wurde jedoch bereits nach etwa einem Monat nach dem Release behoben. Natürlich zum Unmut derer, die das Paket gekauft hatten. Als Entschädigung gab es Mietwagen aus höheren Stufen. Ein schwacher Trost, der hier sicherlich den ein oder anderen abspringen ließ. Dennoch war dies der richtige Weg. Die Community des Free2Play Spiels wuchs seit diesem Zeitpunkt.

Weiteres schwerwiegendes Problem war die mangelnde Abwechslung. In der riesigen Spielwelt gab es kaum etwas zu tun. Es war lediglich möglich, Rennen zu fahren - entweder im Sprint oder auf Rundkursen. Die zweite Möglichkeit, seine Zeit online zu verbringen, waren die Need for Speed-typischen Verfolgungen. Wie in GTA beginnt hier die Verfolgung durch die Polizei nach einer simplen Berührung eines Streifenwagens. Das war alles. 

Neue Spielmodi

In einer derart langweiligen Spielwelt möchte man natürlich kaum länger verweilen. Deshalb wurden neue Spielmodi implementiert. Bei der "Team-Flucht" müssen vier Fahrer innerhalb eines bestimmten Zeitlimits vor der Polizei flüchten. Dabei muss man eine bestimmte Strecke zurücklegen und sollte sich nicht von der Masse der Streifenwagen einkreisen lassen. Ansonsten wird man von den Cops verhaftet. Wenn man es hier bis zum Ende schafft, dann winkt nicht nur mehr Geld als bei normalen Rennen, sondern auch eine goldene Belohnungskarte, die man sonst nur als Erstplatzierter erhält. Ein Modus, der funktioniert indem die Spieler auch mal kooperativ Rennen fahren können.

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