PlayNation Test The Elder Scrolls V: Skyrim

The Elder Scrolls V: Skyrim - Skyrim im Test - Vergesst euer Leben, ab in die nordische Welt!

Von Tobias Fulk - Test vom 11.11.2011 - 10:49 Uhr
The Elder Scrolls V: Skyrim Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Seit Jahren streiten sich die Beteiligten der Videospiel-Branche um ein Thema, wenn der Titel „The Elder Scrolls“ fällt. Ist „Morrowind“ (Teil drei) der bessere Ableger oder „Oblivion“ (Teil vier)? Mit dem Launch von The Elder Scrolls V: Skyrim gibt Publisher Bethesda Softworks die unserer Meinung nach richtige Antwort. Der insgesamt fünfte Teil der epischen Rollenspiel-Serie vereint das Beste aus Teil drei und vier und lässt kleinere Macken wie das umstrittene Mitleveln der gegnerischen Kreaturen außen vor. Was wir von The Elder Scrolls V: Skyrim halten und wie „episch“ der Titel wirklich ist, erfahrt ihr im folgenden Test-Artikel.

Vom Regen in die Traufe geraten

Nachdem wir den relativ kurzen Ladebildschirm (PC) hinter uns gelassen haben, starten wir direkt in die Geschichte von The Elder Scrolls V: Skyrim. Das epische Rollenspiel startet mit einer wackeligen Kutschenfahrt durch ein verkommenes Gebiet. Mit uns auf der Kutsche: Mehrere Soldaten, welche sich über eine Hinrichtung unterhalten. Nach näherem Zuhören erfahren wir jedoch, dass es sich dabei um unsere Hinrichtung handelt, was die traurigen Gesichtsausdrücke der gesamten Mannschaft erklärt. Ebenfalls mit an Board: Rebellenführer Ulfric, welcher uns nicht gerade freundlich gegenüber steht. Von ihm erfahren wir jedoch das Ziel: Wir sind auf dem Weg zur besagten Hinrichtung in Helgen. Regelmäßig werden dort Menschen hingerichtet, welche in keinem Bürgerbuch der verschiedenen Ortschaften gelistet werden. Somit ist klar: Wir sind in keiner Stadt Skyrim's zu Hause und wurden dabei erwischt. Aber es gibt auch noch einen anderen Grund für unseren Besuch beim Henker, wie wir von einem Schicksalsgefährten erfahren. Demnach haben Sturmmantel-Rebellen einen König des Kaiserreichs getötet. Die Armee des ehemaligen Königs nimmt nun Rache und ermordet alle diejenigen, welche dem verdächtigen Killer ähnlich sehen. 

Endlich in Helgen angekommen offenbart sich uns eine traurige Kulisse: Die vermeintliche „Festung“ gleicht eher einer verfallenen Ruine. Abgebröckelte Steinmauern, zerfallene Holzpalisaden und eine gedrückte Stimmung haben sich über die ehemalige Wohnstätte des Königs gelegt. Nach einem sehr unsanftem Verhör scheint der Albtraum endlich ein Ende zu nehmen. Als wir den Kopf auf dem Richtklotz niedergelegt haben und der Henker seine Axt in die Höhe reißt, passiert ein engelsgleiches Wunder. Helgen wird von einem riesigen Drachen attackiert. Schreiend versuchen die Bewohner in ihre Häuser oder in die Wildnis zu flüchten. Die Soldaten stehen mit einer Schockstarre vor dem epischen Geschöpf, welches die Überbleibsel der Festung von Helgen endgültig dem Erdboden gleichmacht. Wir suchen zusammen mit den Überlebenden so schnell wie möglich das Weite. Diese Szenen nutzt Bethesda, um dem Spieler die Grundkenntnisse der Steuerung vor Augen zu halten. In der PC-Version laufen wir ganz normal mit W, A, S und D nach vorne, links, hinten und rechts. Mit der Maus steuern wir den „Kopf“ unseres Alter-Egos. Insgesamt ist die Anfangssequenz von The Elder Scrolls V: Skyrim herrlich inszeniert und vollgepackt mit jeder Menge epischer Story.

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