PlayNation Test Call of Duty: Modern Warfare 3

Call of Duty: Modern Warfare 3 - Modern Warfare 3 im Test: Was bietet der Multiplayer-Modus?

Von Tobias Fulk - Test vom 08.11.2011 - 10:05 Uhr
Call of Duty: Modern Warfare 3 Screenshot

Nachdem wir euch bereits in unserer separaten Review zur Singleplayer-Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare 3 ausführlich berichtet haben, widmen wir uns nun dem Multiplayer-Modus des Kriegsshooters aus dem Hause Activision. Auf diesem lag Serien-typisch erneut der Entwicklungsfokus, weshalb man einiges erwarten darf. Jedoch stellt sich für uns die Frage: Lohnt sich der Kauf, wenn man bereits Call of Duty: Black Ops und Co. zu Hause im Regal stehen hat? Oder sollte man vielleicht gleich zur Konkurrenz greifen? Diese und viele weitere Antworten gibt es im folgenden Artikel.

Die Grundprinzipien: Don't touch them!

In den vergangenen Jahren mauserte sich die Call of Duty-Reihe zum Online-Shooter Nummer eins. Seit Call of Duty 4: Modern Warfare hat es kein Spiel geschafft, täglich mehr Leute an den Bildschirm zu fesseln. Die spannende Frage: Hat sich Activision auf diesen Lorbeeren ausgeruht? Die klare Antwort lautet im Fall von Call of Duty: Modern Warfare 3: In gewisser Weise schon, ja. Das Grundprinzip sowie die Spielbarkeit bleiben auch beim dritten Modern Warfare-Ableger unangetastet. Nachdem wir uns auf den Online-Servern eingeloggt haben, offenbart sich uns ein gewohntes Bild. Neben einem Klasseneditor, welcher erst ab Level 4 verfügbar ist, können wir direkt in ein Match starten. Egal ob alleine oder mit mehreren Freunden: Die Server funktionieren prächtig. Bis Level 4 stehen uns lediglich vier vorgefertigte Klassen zur Verfügung, mit welchen wir uns zum Klasseneditor hangeln müssen.

Ähnlich wie in den Vorgängern sammeln wir auch in Call of Duty: Modern Warfare 3 mit jedem Kill, mit jeder Aktion oder mit jedem Assist wertvolle Punkte auf unser' Konto. Mit diesen können wir dann im Klasseneditor neue Waffen, Aufsätze oder Sekundärgadgets ausrüsten. Die fast schon unnötigen CoD-Währung aus Call of Duty: Black Ops ist somit Geschichte. Alle möglichen Ausrüstungsgegenstände werden in Modern Warfare 3 über das Leveln freigeschaltet. Wir meinen: Eine gute Entscheidung, die sowieso überflüssigen CoD-Punkte zu entfernen. Meistens besaß man davon zu viele, weshalb sie einen relativ überflüssigen Wert darstellten.

Weg von den klassischen Killstreaks

Die vielleicht größte Neuerungen nahmen die beiden Entwicklerstudios Infinity Ward und Sledgehammer Games an den Killstreaks vor. So gibt es nun drei Kategorien, in welche die verschiedenen Abschussserien unterteilt wurden. In der Kategorie „Sturm“ können wir aus verschiedenen Angriffs-Killstreaks schöpfen. Dazu zählen zum Beispiel das Feuern aus einem Helikopter, stationäre Geschütze, die Predator Missile oder auch das allseits bekannte AC130. Als „Unterstützer“ offenbaren uns beispielsweise die Killstreaks „Drohne (UAV)“, „Konterdrohne (Counter-UAV“ oder auch der Stealth-Bomber. Die dritte und damit letzte Kategorie beinhaltet einige zusätzliche Perks auf Zeit sowie ab dem 25 Abschuss ohne eigenen Tod den M.O.A.B. („Mother of All Bombs“).  Insgesamt gefallen uns die Änderungen in Sachen Killstreaks sehr gut. Hierdurch kommen ein paar taktische Elemente hinzu, da nicht jede Klasse jede Killstreak anwählen kann.

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