PlayNation Test Call of Duty: Modern Warfare 3

Call of Duty: Modern Warfare 3 - Modern Warfare 3 im Test: Auf den Füßen des Vladimir Makarov

Von Tobias Fulk - Test vom 07.11.2011 - 12:00 Uhr
Call of Duty: Modern Warfare 3 Screenshot

Mit Call of Duty: Modern Warfare 3 liefert Activision in diesem Jahr den direkten Konkurrenten zu Battlefield 3 aus dem Hause Electronic Arts. Modern Warfare 3 ist der insgesamt achte Call of Duty-Ableger und die dritte Fortsetzung der eigenständigen „Modern Warfare“-Story rund um John »Soap« MacTavish, Captain Price und Vladimir Makarov, welchen wir auch in diesem Teil wieder durch zahlreiche bekannte Schauplätze jagen. Im folgenden Artikel sagen wir euch, was uns an Call of Duty: Modern Warfare 3 gefällt und an welchen Stellen das Spiel klar hinter Battlefield 3 steht.

Story-Rückblick: Was bisher geschah

Mit Call of Duty 4: Modern Warfare startete Activision im Jahr 2007 erstmals eine eigenständige Story im Call of Duty-Franchise. Jedoch bleibt man ganz Serien-typisch den verschiedenen Charakteren, in welche man während der Story schlüpft, treu. Am häufigsten schlüpfen wir in die Rolle von John »Soap« MacTavish, Mitglied der britischen SAS-Spezialeinheit. Der Auftrag ist klar: Den russischen Nationalisten und Kriegsführer Imran Zakhaev dingfest machen und somit den tobenden Bürgerkrieg in Russland beenden. Außerdem unterstützt Zakhaev den langjährig gesuchten Terroristen Khaled Al-Asad, mit welchen Soap's Chef „Captain Price“ bereits vor Jahren (Tschernobyl-Mission) in Kontakt geraten ist. Nach einem Verhör exekutiert Price den gestellten Al-Asad, welcher uns vor seinem Tod auf die Fährte von Zakhaevs Sohn Viktor führte. Noch bevor wir Zakhaev stellen können erfahren wir, dass der anhaltende Bürgerkrieg in Russland nur als Ablenkungsmanöver für einen geplanten Nuklearanschlag auf die US-amerikanische Regierung dienen soll. Die bereits abgefeuerten Raketen können erfolgreich aus der Umlaufbahn geschossen werden. In der anschließenden Verfolgungsjagd wird die Truppe von Captain Price fast vollständig getötet. In letzter Sekunde kann uns Price eine Waffe zuschieben, mit welcher wir Zakhaev in Slow-Motion eine Kugel nach der anderen verpassen.

Bis heute gilt Call of Duty 4: Modern Warfare, vor allem im Online-Shooter-Bereich, als „trendsetter“ dieser Generation. Somit war es wenig verwunderlich, dass im Jahr 2009 mit Call of Duty: Modern Warfare 2 die Fortsetzung zum Millionen-Seller erschienen ist. Story-technisch setzt dieser fünf Jahre nach dem Erstling ein. Während Zakhaev als Nationalheld in seiner Heimat gefeiert wird, steht eine neue, russische Bedrohung schon in den Startlöchern. Zakhaevs engster Vertrauter, Vladimir Makarov, hat bereist zahlreiche Anschläge in verschiedenen Ländern durchgeführt. Um Makarov zu stoppen, nimmt General Sheperd US Army Ranger Joseph Allen in seine Task Force 141 auf. Dieser schleust sich zu Beginn in Makarovs Organisation ein, was zur mittlerweile legendären „Flughafen-Mission“ führt. Während dem Story-Verlauf schlüpfen wir außerdem in die Rolle von Private James Ramirez, mit welchem wir die USA vor einer Invasion Russland's bewahren. Wenig später gibt es mehrere Hinweise, in welchen sich Makarov angeblich verstecken könnte. Jedoch geriet die Task Force 141 in einen Hinterhalt von General Sheperd, welcher sich kurz darauf als Auftragskiller von Makarov ausgibt. Die Task-Force-Mitglieder Ghost und Roach kommen bei diesem Hinterhalt ums Leben, Soap und Price entkommen nur knapp mit ihrem Leben. In der finalen Mission treten wir Sheperd gegenüber, welcher uns ein Messer in die Rippen rammt. Mit letzter Kraft zieht sich MacTavish das Messer aus dem Leib, um es mit einem gezielten Wurf Shepard genau zwischen die Augen zu werfen.

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