PlayNation Test Heroes of Newerth

Heroes of Newerth - Eine RTS-Arena zwischen Glanz und Flüchen

Von Niklas Nosber - Test vom 03.11.2011 - 11:09 Uhr
Heroes of Newerth Screenshot

Getreu dem Prinzip von Defense of the Ancients aka. DotA stürzten wir uns voller Mut und Leidenschaft in die Gefechte von Heroes of Newerth, das dank S2 Games 2010 im Mai das Licht der Welt erblickte. Auf  einem Nachbau der Karte „DotA Allstars“ könnt ihr seither gegen die zahlreichen, gegnerischen Helden antreten. Was der Klon der wohl bekanntesten RTS Arena zu bieten hat, erfahrt ihr in unserem Test.

Der Hintergrund

Von S2 Games entwickelt und vermarktet, ist Heroes of Newerth (HoN) nichts anderes als DotA in anderer Verpackung. Seine Ursprünge stammen ebenfalls aus der Starcraft-Karte „Aeon of Strife“ und dem Nachfolger aus Warcraft 3: Defense of the Ancients, kurz DotA. Alle Änderungen gegenüber DotA sind größtenteils kosmetischer Natur, wobei neue Helden von den Entwicklern hinzugefügt wurden und auch die Fähigkeiten vielfältiger ausfallen.

Ab ins Tutorial

Gleich beim ersten Start empfängt uns Heroes of Newerth freundlicherweise mit der Frage, ob wir denn an einem Tutorial teilnehmen möchten. Hier erklärt man uns dann auch schnell, wie wir unseren Helden auszuwählen haben und getreu der Einsteiger-Vorgabe gilt es auch sofort den gewünschten Charakter anzuklicken. Dabei bleibt uns leider die Möglichkeit verwehrt, in die Rolle eines Fernkämpfers zu schlüpfen.

Auf ins Spiel also. Rasch einen kurzen Schwenk zur Basis des Gegners und schon dürfen wir Monster kloppen. Währenddessen noch die ein oder andere Info zum Aufstieg unseres Helden sowie dessen Fertigkeiten, ehe es daran geht, mit unserem Stufe 25-Helden einen gegnerischen Knaben der Stufe 1 bei Seite zu räumen. Schwupps, ist das Tutorial auch wieder vorbei. Was für Gegenstände wir kaufen sollen oder welche Spielweise taktisch klüger ist, zählt hier offensichtlich nicht zum anfänglichen Informationspaket. Uns schmeißt man mehr oder weniger einfach ins kalte Wasser. Mit einem guten Tutorial und einer längeren Einführung wäre hier sicherlich jedem Neuling geholfen. Aber mehr dazu später.

Das Spielprinzip bleibt DotA treu

Heroes of Newerth bietet euch momentan lediglich drei Karten, auf denen ihr entweder als Anhänger der Legion oder der Hellbourne versucht, die gegnerische Basis dem Erdboden gleichzumachen. Noch vor dem Beginn einer Schlacht wählt ihr euren Helden und eure Fraktion wie eingangs erwähnt aus. Klassisch ist auch die Steuerung, denn die Perspektive auf euren Helden bleibt gleich und so klickt ihr euch mit eurer Maus durchs Terrain und hämmert auf die Hotkeys eurer Tastatur. Dabei ist die wohl am meisten gespielte Karte „Forest of Caldavar“, die DotA-Spielern absolut vertraut sein sollte. Auf drei Hauptwegen spawnen Einheiten und die Helden suchen sich eine dieser Reihen aus, um dort Gold und Erfahrung von den gegnerischen Einheiten zu kassieren

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