PlayNation Test Rise of Immortals: Battle for Graxia

Rise of Immortals: Battle for Graxia - Schaffen die Unsterblichen es auf den Thron?

Von Redaktion - Test vom 22.10.2011 - 20:30 Uhr
Rise of Immortals: Battle for Graxia Screenshot

Wenn es in der Unterhaltungsindustrie einen Grundsatz gibt, dann der, dass funktionierende Konzepte generell kopiert werden. Was einmal klappt, das klappt schließlich immer. So freuen wir uns seit dem bombastischen Erfolg von League of Legends über immer neue DOTA-Klone, die derzeit den Markt überschwemmen. Rise of Immortals aus dem Hause Petroglyph ist einer von ihnen. Unser Redakteur Christian „Hijuga" Liebert hat sich auf gemacht und den neuen Mitstreiter im Kampf um den MOBA-Thron mit in unser Testlabor genommen. Wie gut Rise of Immortals mit dem aktuellen Genre-Champion League of Legends mithalten kann, erfahrt ihr hier im Artikel.

Die Suppe von gestern!

Der DOTA-Kult ist wohl derzeit mit der populärste in der fabelhaften Welt der Onlinespiele. Seitdem League of Legends das Feld überrollt hat, finden sich immer neue Titel ein um etwas vom leckeren Kuchen ab zu bekommen. Dabei trifft es das Wort „Abklatsch" oft sehr gut. Man nimmt einfach das bewährte Gameplay, haut noch hier und da eine kleine Veränderung hinzu und schon hat man sein eigenes kleines Arena-Scharmützel. Auch Rise of Immortals machte für mich im ersten Augenblick den Eindruck, genau eine solche Kopie zu sein. Allerdings hat der Titel einiges auf dem Kasten, was man ihm von außen gar nicht ansieht.

Neuerungen, die ich gerne sehe!

So gibt es hier einige Features, die ich bei League of Legends auch gerne mal sehen würde. Allen voran die verschiedenen Spieltypen. Ob alleine, gegen den Computer, zu zweit in der Mini-Arena, als Dreimann-Team wahlweise gegen die KI, beziehungsweise eine andere Spieler-Truppe - oder eben klassisch im Fünfer-Stil. Rise of Immortals bietet gleich eine ganze Fülle an verschiedenen Modi, welche das Spielen sehr angenehm gestalten. Man hat eben nicht immer Lust auf den Random-Schubkarren, der einen am Ende mehr Nerven als alles andere kostet.

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Die zweite große Neuerung stellt das Level-System dar. Anstatt ein universelles Profil aufzuwerten, erspielt ihr euch feste Stufen für jeden einzelnen eurer Champions - hier im Spiel Immortals genannt - und erspart euch so das Umspeccen, wenn ihr eben diesen wechselt. Dafür dürft ihr dann mit jedem Helden die Hantelbank drücken, was aber wiederum ziemlich fix über die Bühne geht. Fünfzig Level gilt es mit jedem Immortal zu erreichen, wobei der erste Aufstieg schon nach dem ersten Match kommt. Mit jeder Stufe gibt es natürlich wieder Talentpunkte, wie gewohnt inach Lust und Laune - am besten auch sinnig - verteilbar. Außerdem schaltet ihr auch nach und nach eure Artifact-Slots frei, in die ihr diverse Verbesserungen einfügen (Sockeln) könnt.

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