PlayNation Test Burnout Crash

Burnout Crash - Test: Bremsen ist kein Kavaliersdelikt!

Von Redaktion - Test vom 10.10.2011 - 11:15 Uhr
Burnout Crash Screenshot

Das Burnout-Franchise erfreut sich seit jeher reger Beliebtheit, nach dem letzten Burnout-Ableger mit dem Titel „Paradise“ ist es allerdings etwas still um die Serie geworden. Statt sich einem neuen Teil zu widmen schmiss sich Entwickler Criterion an die Entwicklung von Need For Speed Hot Pursuit. Jetzt gibt es allerdings wenigstens einen kleinen Trost: Burnout Crash ist seit einigen Tagen zum Download per PSN und Xbox Live zu haben und gibt dem treuen Fan das, was er im letzten Ableger missen musste – den Crash Modus. Ob sich die zehn Euro dafür aber letztendlich lohnen, das offenbart unser Test.

Eine Mischung aus Puzzle und Massenkarambolage, so ließe sich der Crash-Modus der Burnout-Reihe am besten umschreiben. Das Crashfest kam wohl so gut bei den treuen Fans an, dass sich EA entschloss dieses nicht mehr in den letzten Ableger zu integrieren, sondern ein komplett eigenständiges (Mini-)Spiel daraus zu formen. Zehn Euro werden für den Kauf fällig und dafür erhält man einiges an, wortwörtlich, explosivem Material. Mit sieben Autos in sechs verschiedenen Arealen, die wiederum in drei Abschnitte und jeweils drei Events unterteilt sind, (wer richtig rechnet sollte auf 54 Events kommen) machen wir auf Kreuzungen den Straßenverkehr unsicher. Was dabei allerdings völlig ungewohnt ist, ist die Perspektive. In Burnout Crash betrachten wir das Geschehen von oben und lenken unseren Wagen geschickt von Crash zu Crash. Unfälle sind halt eben auch Ansichtssache…

 

Das war schon so

Burnout Crash ist schnell erklärt. Wir rasen mit einem Boliden unserer Wahl in eine Kreuzung und versuchen dabei möglichst viele Fahrzeuge in einen Unfall zu verwickeln - soweit die vertraute Erfolgsformel. Dabei gilt es taktisch vorzugehen und möglichst geschickt viele Verkehrsteilnehmer in Massenkarambolagen zu verwickeln. Damit einem dabei die Übersicht nicht verloren geht, spielt sich das Spiel ausschließlich aus der Vogelperspektive ab. Ein Plus für die Übersicht, ein Minus für alle, die an das Original gewöhnt sind. Sobald sich unser Wagen im Blechgetümmel befindet, wird uns das Geld für jeden Crash als Highscore aufaddiert. Dabei füllt sich unter anderem unsere Crashleiste am unteren Bildschirmrand, die es uns ermöglicht immer wieder Explosionen auszulösen. Diese Explosionen sind auch der einzige Weg sich nach einem Unfall auf der Karte fortzubewegen.

 

Nach diesem Kriterium unterscheiden sich auch die Einsetzbaren Boliden: Während dicke Karren einen sehr hohen Explosionsradius haben, lassen sich sportliche Wagen nach der Explosion sehr viel weiter fortbewegen – die Auswahl will für den Ausgang eines Levels, je nach Beschaffenheit, gut überlegt sein. Zu Beginn ist er Straßenverlauf der Kreuzungen noch einfach und übersichtlich, später kommen hingegen Kreuzungen und Parallelstraßen hinzu, die uns ganz schön ins Schwitzen bringen. Denn nachdem fünf Autos die Kreuzung unbeschadet überqueren konnten gilt die Partie als vorbei. Wer sich also einem großen Straßenkomplex gegenüber steht, der sollte sich einen sportlicheren Wagen suchen um mit jeder Explosion möglichst in alle Ecken der Karte springen zu können, während ein breiterer Wagen mit hohem Explosionspotential eher bei engeren Straßenverhältnissen zu empfehlen ist.

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