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FIFA 12 - Test: Taktisches Fußball-Abenteuer der Superlative?

Von Redaktion - Test vom 27.09.2011 - 10:00 Uhr
FIFA 12 Screenshot

Nachdem Konami Entertainment mit Pro Evolution Soccer 2012 bereits einen Hammer-Titel im Fußball-Genre vorgelegt hat, folgt nun unsere Review zu EA Sports' FIFA 12. Wie gewohnt pickte sich Electronic Arts ein großes Feature des neuen FIFA-Ablegers raus und verkauft dies als die „Revolution des Genres“. Wie genau die neuen Features wie die „Player Impact Engine“ oder der „EA Football Club“ funktionieren und ob die Serie erneut einen Schritt in die richtige Richtung geht, erfahrt Ihr in unserer nun folgenden Review.

Das Herzstück von FIFA 12

Als „Herzstück“ von FIFA 12 ist der EA Sports Football Club zu bezeichnen. Der Football Club ist Teil des neuen Hauptmenüs von FIFA 12. Stets werden wir über neue Ereignisse wie freigeschaltete Erfolge, Freundes-Aktivitäten oder Sportnews informiert. Insgesamt ähnelt der Football Club dem AutoLog-Feature, welches in einigen Rennspielen wie Need for Speed von Electronic Arts bereits enthalten ist. Neben Informationen rund um FIFA 12-Ereignisse bekommen wir täglich neue Challenges gestellt.

 

So steigen wir zum Beispiel als FC Chelsea in der 48 Minute gegen Manchester United beim Spielstand von 3:1 aus Sicht von den Red Devils ein. Ziel ist es, das Spiel zu drehen und die Siegesserie von Rooney und Co. gegen den ehemaligen Ballack-Club zu stoppen. Haben wir dies geschafft, erhalten wir Erfahrungspunkte auf unser' virtuelles Fußball-Club-Konto. Jedoch bringen nicht nur absolvierte Challenges XP, sondern auch verschiedene Aktionen in allen Spielmodi. Nach und nach steigern wir dadurch unser' FIFA-Level, welches das eigene Können repräsentiert. Insgesamt ist der EA Football Club ein sehr gelungenes Feature, welches vor allem durch seine Rollenspiel-Elemente fesseln kann.

 

 

 

'Eier, wir brauchen Eier'

Während sich EA Sports im letzten Jahr noch mit „Personality Plus“ (realistische Stärken und Schwächen der virtuellen Kicker) beschäftigte, lag der Fokus in diesem Jahr auf der „Player Impact Engine“. Dank diesem neuen Element in der Spielmechanik von FIFA 12 steuern sich die virtuellen Kicker so realistisch wie noch nie über das weite Grün. Die Hauptaufgabe der „Player Impact Engine“ liegt darin, Kollisionen der Kicker zu simulieren. Bedeutet: Die Engine greift dann ein, wenn sich zwei Spieler zu nahe kommen. Dabei entstehen hübsche und zumeist sehr neckische Zweikämpfe, welche durch viele neue Animationen sehr frisch wirken. Außerdem vergehen des Öfteren einige Sekunden, bis sich einer der beiden Spieler durchsetzen kann. Sieht man sich selbst aus der Position eines Verteidigers ist die „Player Impact Engine“ als fordernd zu bezeichnen. Es ist gehöriges Timing nötig, um dem gegnerischen Spieler den Ball abnehmen zu können. Verpasst man den richtigen Moment, gibt es schnell eine Standardsituation für die gegnerische Mannschaft. Somit brauchen nicht nur Anfänger, sondern auch FIFA-Veteranen einige Minuten Eingewöhnungszeit, bis sie das „Tactical Defending“ sowie die neue Impact-Engine einigermaßen beherrschen.

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