PlayNation Test Pro Evolution Soccer 2012

Pro Evolution Soccer 2012 - Test: Der verlorene Fußball-König ist zurück!

Von Redaktion - Test vom 26.09.2011 - 09:30 Uhr
Pro Evolution Soccer 2012 Screenshot

Die Stimmung über dem Stadion ist angespannt, die Fans rutschen aufgeregt auf ihren Sitzen hin und her und die Spieler warten im Tunnel auf das Zeichen für den Einlauf ins vollgepackte Rund. Wir befinden uns im Champions League Finale zwischen Manchester United und dem FC Bayern München. Nach einem Gänsehaut-Marsch in Richtung Mittellinie stellen wir uns in einer Reihe auf und die Champions League Hymne ertönt. Noch kurz in Fair-Play-Manier die gegnerische Mannschaft abklatschen und das Spiel beginnt. Auch in diesem Jahr besitzt die Pro Evolution Soccer-Serie die komplette UEFA-Lizenz bestehend aus Champions- & Europa League. Was „PES 2012“ noch alles bietet und ob man in diesem Jahr wieder mit FIFA gleichzieht, erfahrt Ihr in unserer nun folgenden Review.

Manager? Spieler? Fußball!

Auch in diesem Jahr bietet Pro Evolution Soccer 2012 eine Vielfalt an verschiedenen Spielmodi. Über das Hauptmenü gelangen wir unter anderem in ganz normale Freundschaftsspiele, welche online auch in der Ranglisten-Variante bespielt werden können. Wie schon im letzten Jahr besteht der Karrieremodus aus verschiedenen Spielmodi: In „Werde zur Legende“ erschaffen wir uns unseren ganz eigenen Fußballstar, welchen wir von den Kinderschuhen bis zum Champions League-Sieg begleiten. Jahr für Jahr kann man sich verbessern und bei Bedarf in neue, bessere Teams wechseln. Ein Beispiel: Wir beginnen bei einem kleineren Verein wie dem belgischen Meister KRC Genk. Nach einer sehr erfolgreichen Saison mit über 20 Toren unsererseits wechseln wir in Richtung Bayer Leverkusen, mit welchen wir in der Champions League das ein oder andere Topspiel bestreiten. In „Werde zur Legende“ steuern wir, ähnlich wie bei FIFA's „Be a Pro“-Modus, nur diesen einen Spieler. Anfangs wirkt das für Anfänger etwas ungewohnt, nach nur wenigen Minuten werden wir jedoch mit motivierenden Herausforderungen wie „Spiele einen erfolgreichen Pass“ oder „schaffe einen Torabschluss“ konfrontiert. Insgesamt kann der „Werde zur Legende“-Modus überzeugen, bietet allerdings keine wirklichen Neuerungen.

 

 

 

Während wir im „Werde zur Legende“-Modus nur einen einzigen Spieler über das weite Grün steuern, übernehmen wir im Meisterliga-Modus das Sagen in einem ganzen Verein. Zu Beginn wählen wir die Herkunft und unseren eigenen Namen aus und anschließend den Verein in welchem wir unsere Trainerkarriere starten wollen. Dabei sei zu erwähnen, dass wir nicht mit den Originalspielern eines Vereins starten. Bedeutet: Nehmen wir den FC Bayern München bekommen wir einige von der KI erstellte Spieler in den Kader, nicht etwa Superstars wie Bastian Schweinsteiger, Arjen Robben oder Mario Gomez. Diese können wir uns nach und nach kaufen, sofern wir die finanziellen Mittel dazu besitzen. Denn im Meisterliga-Modus müssen wir nicht nur Taktiken, Formationen und Aufstellungen festlegen, sondern auch die Finanz- & Sponsorenriege sowie Transfers inklusive Verhandlungen leiten. Unserem Co. Trainer, welcher uns bei der Einarbeitung hilft und auch im späteren Saisonverlauf mit Rat und Tat zur Seite steht, können wir gegebenenfalls einige Aufgaben wir die Trainingsleitung oder den finanziellen Bereich übertragen, wodurch wir uns voll und ganz auf die taktische Ausrichtung und Verbesserung unseres Teams konzentrieren können.


Zu Beginn des Karrierestarts verfügt unser Verein logischerweise über relativ wenige Liquiditäten. Dadurch müssen wir vor allem die vorhandenen Spieler aufbauen, verbessern und durch verschiedene Trainingsziele begleiten. Neu im Meisterliga-Modus in Pro Evolution Soccer 2012 sind tiefgründigere Möglichkeiten bei der Verbesserung der Spieler in verschiedenen Bereiche wie etwa Kondition, Abschluss oder Mentalität. Insgesamt weiß der Meisterliga-Modus zu gefallen, auch wenn die Zwischensequenzen mit Untertiteln und ohne Sprachausgabe nicht mehr ganz zeitgemäß sind.

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