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Deus Ex: Human Revolution - Test: Das traurige Leben eines Cyborg-Helden..

Von Redaktion - Test vom 26.08.2011 - 10:01 Uhr
Deus Ex: Human Revolution Screenshot

Als Eidos Interactive am 26. Juni 2000 mit Deux Ex einen der revolutionärsten Shooter veröffentlichte, wusste noch keiner im Team so wirklich welche Veränderungen für das komplette Genre bedeutete. Nach einem eher mäßigen zweiten Teil im Jahr 2004 meldet sich Eidos unter der Leitung von Square Enix in diesem Jahr mit Deux Ex: Human Revolution, dem dritten Teil der Serie zurück. Erneut steht die Revolution im Vordergrund, diesmal jedoch mehr aus der Story-Sicht gesehen. Wieso? Und wer ist überhaupt der neue Hauptcharakter Adam Jensen? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir euch nun im folgenden Review-Artikel!

Die Welt am Scheideweg

Es ist ein Szenario, welches man sich für die Welt wie wir sie kennen kaum ausmalen möchte: Die großen Konzerne regieren, Politiker tanzen nach der profitgeilen Art und Weise der großen Unternehmen und menschliche Würde steht ganz unten auf der Liste. Wir schreiben das Jahr 2027, die Welt ist finster und wirkt bedrohlich. Dem Großteil der Menschheit geht es schlecht, sie sind unmotiviert und unruhig. In Deus Ex: Human Revolution wird Menschheit als „Dystopie“ dargestellt – eine Gesellschaft welche sich in eine negative Richtung entwickelt. Und als wäre die Profit-Herrschaft der Konzerne noch nicht genug bricht eine revolutionäre Entdeckung hinein: Die Augmentationen. Kleine, technische Chips, Implantate oder sogar ganze Körperteile verstecken sich hinter diesem eher unheimlichen Fachwort.

 

 

Sie werden genutzt um die Menschheit auf das nächste Level der Evolution zu hieven, sie nahezu unsterblich zu machen. Doch natürlich stößt diese eigene Art einer „neuen Evolution“ auf Widerstand. Militante Gruppierungen wie etwa die „Purity First“ stellen sich vehement gegen diesen neuen Trend, wollen das Leben mit einem „reinen“ Körper wie ihn Gott erschuf weiterführen. In Deus Ex: Human Revolution wird von „Optis“ und „Normalos“ gesprochen. Optis sind, wie es das Wort schon fast verrät, optimierte Menschen mit Augmentationen neuster Technologie. Die „Normalos“ hingegen sind die Menschen wie wir sie kennen, mit allen Vorzügen und Fehlern wie sie in Gottesschmiede entstanden sind. Die Welt steht am Scheideweg und ein riesiger, unaufhaltsamer Krieg bricht aus. Doch das allerschlimmste: Menschen mit Augmentationen stehen keine Grenzen im Weg, außer eben die Grenzen welche man sich (z.B moralisch) selbst setzt.

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