PlayNation Test Hellgate

Hellgate - Das Höllentor: Tür bitte geschlossen halten!

Von Redaktion - Test vom 27.07.2011 - 13:02 Uhr
Hellgate Screenshot

Viel Zeit ist vergangen seitdem Hellgate das erste Mal das Licht der Welt erblickte. In 2007 als Single-Player- und Multiplayer-Game von den Flagship Studios entwickelt und von EA vertrieben, ging es sehr schnell unter im Dschungel der Rollenspiele. Die Server wurden bereits im Jahr 2009 wieder abgeschaltet. Nun jedoch versucht der damalige Mit-Publisher Hanbitsoft einen Neustart und erweckt das zerstörte London in einer rein kostenlosen Online-Version zu neuem Leben. Ob die Monsterhatz nun fruchten wird oder nicht, das will unser Redakteur Kevin Hartmann auf den nächsten Seiten herausfinden. Also, auf ins höllische London des Jahres 2027!

Vorsicht! Invasion aus der Hölle!

Das London des Jahres 2027 liegt schon seit langer Zeit in Schutt und Asche. Durch das Aufbrechen zahlreicher Höllentore in und um London ist die Stadt nunmehr ein Schatten seiner Selbst. Dämonen, Untote und Dämonen-Master regieren die größten Teile der Stadt. Die Überlebenden hingegen verschanzen sich hartnäckig in zahlreichen U-Bahnstationen quer durch London und schlagen Welle um Welle der höllischen Bedrohung zurück. Es herrscht Krieg und es kann nur einen Sieger geben. Dabei ist eines gewiss: Die Menschheit wird die Welt unter keinen Umständen an die Dämonen abtreten wollen. Schließlich wird der Spieler selbst mitten in diesen Krieg hineingeworfen und ist ab der ersten Spielminute Freiwild für die grausigen Widersacher aus der Tiefe. Es beginnt eine Odyssee durch das zerstörte London, wobei es sowohl zahlreiche Locations, in denen es von Gegnern nur so wimmelt, als auch sichere Bahnstationen der ausharrenden Überlebenden zu untersuchen gibt. In der Oberwelt sowie in den weitläufigen Tunnelsystemen kommt es zu harten Kämpfen. Doch wozu das alles? Was haben wir dort zu verrichten? Genau! Monster schnetzeln und die Welt retten. Ist doch klar, oder!? Also, packt euch eine Waffe, kleistert euch eine Metallplatte an den Oberarm und setzt ein grimmiges Gesicht auf, es gibt Arbeit für Kämpfer!

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Frei nach Wunsch!

Hellgate kann mit einem recht guten Charaktererstellungstool dienen: Die gesamte Spielfigur ist hierbei veränderbar, wenn auch nicht so ausführlich wie in einem Mass Effect, so doch mindestens genau so gut wie in einem World of Warcraft. Haben wir uns für ein Geschlecht entschieden, können wir eine Frisur für unseren Helden oder unsere Heldin auswählen, die Körpergröße manipulieren, die Haut- sowie Haarfarbe anpassen und für einen weiblichen Helden sogar Accessoires auswählen. Hierbei ist eigentlich alles vertreten: Von Ohrringen über Gesichtspiercings, bis hin zu Augenklappen und einen waschechten Star Trek Visor ist vieles vorhanden, was man einem Mädchen ins Gesicht kleistern möchte. Der Charakter bekommt dann noch einen Namen und schon sind wir fertig für die Schnetzelei. Hier sei jedoch bemerkt: Wir haben eine feste Anzahl an Optionen für das Charakteraussehen, ähnlich wie bei Allods Online oder WoW.

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