PlayNation Test Martial Empires

Martial Empires - Das MMORPG im Test - kostenlos und kostbar?

Von Redaktion - Test vom 18.07.2011 - 16:21 Uhr
Martial Empires Screenshot

Nach geduldigem Warten ist es für viele ausdauernde Fans im Juni mit dem Release von Martial Empires zu einem lang erwarteten Ereignis gekommen. Endlich ließen Entwickler CR-Space und Betreiber Gamigo die Gamerwelt auf das kostenlose MMORPG los. Vor allem mit einem ausgeklügelten Kampfsystem, großen PvP-Schlachten und mit Features wie dem Jackpot oder den Siegelkarten will das Online-Rollenspiel bei der Community punkten. Ob die Inhalte von Martial Empires Deutschland aber tatsächlich überzeugen können oder ob es mehr für ein anständiges MMO braucht, erläutert unser Redakteur Lars Werner in seinem Testbericht zu Martial Empires.

Die Gier nach Macht

Die Geschichte von Martial Empires spielte sich überwiegend vor eurem Eintreffen in der Welt Neha ab. Einst bemühten sich die Weisen darum, die als Terre bekannte, mächtige Kraft zu kontrollieren um somit der Bevölkerung ein Leben in Ruhe, Wohlstand und Geborgenheit zu schenken. Allerdings war dieses Glück nicht von besonders langer Dauer. Schon einige Zeit später waren nämlich selbst die klügsten Köpfe nicht mehr in der Lage, diese unheimlich enorme Macht zu bändigen. Das Land stürzte dadurch in grauenhaftes Chaos und nur mit größter Mühe gelang es einigen Wenigen, Neha vor Terre zu schützen, indem die Energie von sieben Siegeln gebändigt wurde. Der große Triumph brachte aber ebenso große Verluste mit sich: Eine Flutwelle entzweite Neha. Über Jahrtausende vergaß das getrennte Volk seine  Nachbarn und schenkte im selben Zuge den sieben Siegeln keine weitere Beachtung.

Schließlich war es das Volk der Babylonier, das Neha wieder vereinte, indem ein gescheitertes Experiment den nahegelegenen Heimatmond zerstörte. Dies hatte zur Folge, dass die Wassermassen zwischen Neha verdrängt wurden und eine neue Epoche begann. Die übrig gebliebenen Babylonier erfuhren von den sieben Siegeln und der Kraft, die sich hinter ihnen verbarg. In ihrem blinden Durst nach Macht, der sie auch schon zur Zerstörung ihrer Heimat verleitete, stürtzten sie nun die jüngst zusammengeführten Völker von Neha in einen Krieg. Diese Maßnahme sollte den Babyloniern dabei helfen, die Tore zu den Siegeln zu öffnen und sie unbezwingbar zu machen. Nun ist es letztlich der Spieler, der die letzte Hoffnung von Neha darstellt und den Bablyloniern ein Ende bescheren soll.

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Der eigene Charakter: Die vier Schritte zum Glück?

Die Characktererstellung von Martial Empires beginnt ziemlich übersichtlich. Zunächst gebt ihr den gewünschten Charakternamen in das entsprechende Feld ein. Daraufhin habt ihr die Möglichkeit zwischen drei Klassen zu wählen. Dies kann ein Krieger, ein als Schattenläufer bezeichneter Jäger oder ein Babylonier genannter Magier sein. Jede Klasse lässt sich in diesem Schritt außerdem mit einer von drei verschiedenen Waffen, wie beispielsweise einer Sense, ausstatten. Sie tragen jeweils eine spezielle Fähigkeit zu eurem Charakter bei, sodass er durch eine verbesserte Verteidigung oder zusätzliche Angriffe an Stärke auf dem Schlachtfeld gewinnt.

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