PlayNation Test Mount and Blade: With Fire and Sword

Mount and Blade: With Fire and Sword - Test: Komplexes Geschichts-Abenteuer?

Von Redaktion - Test vom 28.06.2011 - 12:00 Uhr
Mount and Blade: With Fire and Sword Screenshot

Paradox Interactive ist ja bekannt für seine ausufernden Taktikspielereien wie Europa Universals, doch wie steht es mit Rollenspielen? Und kann man Mount & Blade: With Fire and Sword überhaupt als Rollenspiel bezeichnen? Hatte man Erfolg mit dem Mittelalterkonzept? Viele Fragen, die Antworten findet ihr auf den nächsten Seiten!

Geschichtsprofessoren werden begeistert sein!


Wir steigen mit unserem Charakter in die Ereignisse des 18ten Jahrhunderts ein, einer von Krieg bestimmten Zeit in Europa. Viele Herrscher kämpften um die Macht über die großen Teile Europas und kleine Siedlungen wurden mit eiserner Hand geführt, um Erträge zu bringen und das Land selbst zu stärken. Jede Siedlung brauchte daher einen Herrscher, oder zwei einen, oder drei… ja, ihr versteht wohl, worauf ich hinaus will. Unser Leben wird also von einem bestimmt sein: Get rich or die tryin‘. Ich spreche schon wieder vom „wir“, doch wer sind „wir“ denn überhaupt? Wir sind ein alleinstehender Landsknecht, der durch die Lande streift um sein Leben zu leben, hier und da Geld abzukassieren und eine gut gebratene Keule zu verzehren. Doch das ändern wir ja bald schon, denn wenn die Story beginnt, wird eines klar: Das Land ist groß und bietet verdammt viele Möglichkeiten um Geld zu scheffeln und mächtig zu werden. Historische Richtigkeit wurde definitiv berücksichtigt.


Gebietsverteilungen und Siedlungen sind der politischen Karte des 18ten Jahrhunderts nachempfunden und alle diplomatischen Beziehungen wurden berücksichtigt, wie beispielsweise der Zwist zwischen Polen und Russland. Wer jedoch bereits Warband gespielt hat, der wird das alles bereits kennen, allen anderen sei gesagt: Riesen Karte, viel zu tun, ordentlich rambazamba und eine ganze Menge Wege, die erst noch mit den leblosen Körpern unserer Feinde gepflastert werden müssen!

 

 

Auch für Studenten!


Was ein wenig negativ auffiel, war die Tatsache, dass man erst einmal das gesamte Handbuch studieren musste, um überhaupt den Spielfluss zu verstehen. Der Einstieg nämlich beschränkt sich wirklich nur darauf, dass man eine kleine Einweisung in das Kampfsystem erhält. Alles Weitere lernte man ansonsten ausschließlich mittels Learning-By-Doing. Eine ganze Stunde verbringt man alleine damit, dass man das Handbuch wälzt, sich ausreichend Gedanken macht und die Spielmechanik erst einmal analysiert. Da hat‘s mir schon Schauer über den Rücken gejagt. Ich bin grad mit dem Abi durch und durfte mich erneut in ein Thema einlesen! Hat man das Handbuch jedoch von A-Z gelesen, hat sich das Ganze mal vor Augen geführt, dann entgeht einem nichts mehr!

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