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Fallout: New Vegas - Test: Honest Hearts - New Vegas wird größer!

Von Redaktion - Test vom 27.05.2011 - 11:41 Uhr
Fallout: New Vegas Screenshot

Mit 'Honest Hearts' veröffentlichte Publisher Bethesda Softworks vor kurzem die zweite Download-Erweiterung für den Endzeit-RPG-Shooter Fallout: New Vegas. Für 800 Microsoft-Points beziehungsweise 9,99 EUR kann man sich die neuste Erweiterung über Steam, Xbox Live Marktplatz sowie über den PlayStation Store (sofern dieser wieder online ist) herunterladen. Wir haben uns den zweiten von vier DLCs genauer angeschaut und im folgenden Artikel eine unabhängige Meinung dazu niedergeschrieben.

Verstümmelung und Erniedrigung


Nachdem wir uns den Download-Inhalt „Honest Hearts“ für Fallout: New Vegas heruntergeladen hatten, ploppte nach dem Spielstart direkt eine typische Pip-Boy-Meldung auf: Eine Handelskarawane sucht einen Beschützer für einen Trip in den Zion-Nationalpark im ehemaligen Utah, womit wir gleich zu Beginn den Schauplatz vom zweiten Download-AddOn kennen. Diesmal verschlägt es uns in das religiös und mysteriös gestaltete Utah. Per Reise-Funktion befördern wir uns direkt zum Ort des Geschehens, wo wir gleich drei Weggefährten an die Seite gestellt bekommen. Einer der Hauptstory-Teile von „Honest Hearts“ ist die sagenumwobene Stadt Neu Kanaan und die Geschichte rund um den legendären Krieger und Herrscher Joshua Graham. Dieser wurde von der Caesars Legion erst entstellt und anschließend brennend von einer Klippe geschmissen. Wie ein Wunder überlebte er diesen schweren Fall und seither lebt und regiert er in Neu Kanaan.

 

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Der von der Caesars Legion entstellte Krieger Joshua Graham gehört zur Hauptstory von "Honest Hearts"


Alles besser macht der Mai!


Gleich zu Beginn macht „Honest Hearts“ einiges besser als der erste Download-Content für Fallout: New Vegas („Dead Money“). Anders als im ebenfalls 800 MS-Points teuren AddOn können wir in Honest Hearts bis zu 100 Kilogramm mit uns tragen – zur Erinnerung: In Dead Money konnte der Spieler maximal fünf Gegenstände bei sich führen. Hinzu kommt eine dramatische Erzählweise wie sie im Buche für Videospiele im Jahr 2011 steht. Die uns zu Beginn zur Verfügung gestellten Wegbegleiter werden auf dem Weg nach Zion von Raidern getötet, wodurch wir oftmals alleine durch die riesigen Canyon-Gebiete von Neu Kanaan stapfen. Abwechslung bietet da die grüne Vegetation am Rande des Canyons.


Größer, besser, mystischer


Dead Money war nicht nur zu kurz, zu langweilig und zu lieblos, sondern es bot vor allem zu wenig Neues. Ganz anders tritt da Honest Hearts an: In den staubigen Canyons laufen uns zum Beispiel brennende Bären über den Weg, welche wir locker mit unserem Alienblaster oder unserer Yao-Guai-Kralle beseitigen. Wer das Hauptspiel bereits durchgespielt hat und auch die alte Levelgrenze bereits erreicht hat, wird sich über Honest Hearts umso mehr freuen: Die maximale Levelgrenze wurde auf 40 angehoben, wodurch für jeden getöteten Gegner oder für jeden erledigten Auftrag neue, wertvolle XP-Punkte auf unser' Konto wandern. Abgerundet wird das Ganze durch moralisch sehr wichtige, jedoch nicht immer erkennbare Entscheidungen während dem Storyverlauf. Oftmals stehen wir zwischen beiden rivalisierenden Fraktionen (Weißbeine & Neu Kanaane) und müssen überlebenswichtige Entscheidungen treffen – herrlich knifflig!

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