PlayNation Test L.A. Noire

L.A. Noire - Test: Phelps im Kampf gegen das Verbrechen!

Von Redaktion - Test vom 21.05.2011 - 14:22 Uhr
L.A. Noire Screenshot

Rockstar Games, einer der Spitzenentwickler in der Spielebranche haben ein Experiment gestartet, L.A. Noire. Kein Grand Theft Auto oder Red Dead Redemption, denn hier dürfen Spieler ein komplett neues Setting erleben. Der wilde Westen ist eingestaubt und die Russen verbringen ihr luxuriöses Leben in Liberty City. Zeit für Cole Phelps den Dienst aufzunehmen und Mörder, Vergewaltiger und korrupte Polizisten in Los Angeles zu jagen. Streift die Polizeiuniform über und begleitet uns durch die 40er Jahre.

Lügner, Betrüger oder Ehrlichkeit?

Rockstar Games ist bekannt dafür, spannende und authentische sowie bahnbrechende Spiele auf den Markt zu schmeißen. Ständig gibt es Abwechslung und neue Abenteuer zu erleben. Erinnert man sich an Red Dead Redemption, dann weiß man, wovon wir hier reden. Doch auch Grand Theft Auto IV, Red Dead Redemption oder andere Blockbuster konnten bei den Spielern punkten. Einen wichtigen Aspekt teilen nämlich alle Titel, die für den enormen Erfolg sorgen: Spannende und ausgetüftelte Stories. Dies trifft auch auf L.A. Noire zu, welches gemeinsam mit den australischen Entwicklern von Team Bondi kreiert wurde. Die Jungs sind Experten auf ihrem Themengebiet und kennen die Technik der PlayStation 3 besser als ihre eigene Westentasche. Umso höher die Erwartungen, die Rockstar durch Trailer geschürt hat.

Cole Phelps, der Hauptprotagonist in L.A. Noire. Die virtuelle Laufbahn beginnt als Streifenpolizist an der Seite des Grünschnabels, welcher nach dem Krieg massenhaft Medaillen absahnte.

Wer L.A. Noire die ersten Minuten spielt, der wird aus dem "Wow-Effekt" nicht rauskommen. Die Stadt wirkt lebendig, die Optik ist hübsch anzusehen und das Flair zieht den Spieler in den Bann. Eben die typische Vierziger-Jahre-Atmosphäre. Doch ein Aspekt kann besonders überzeugen und sorgt für eine kleine Spiel-Revolution. Ganz klar reden wir von den beeindruckenden Gesichtsmimiken, die uns auf den Bildschirm präsentiert werden. Dafür sorgten massenhaft HD-Kameras, welche die Schauspieler aus jedem Blickwinkel aufnahmen. So ist ganz klar zu erkennen, ob und wer die Wahrheit ausspricht oder euch eine Lüge unterjubeln will. Doch manchmal wirkt dieses "Feature" besonders schwer, denn Rockstar versucht, den Spieler hinters Licht zu führen. Kleines Beispiel? Seid ihr im Begriff einen Zeugen oder Tatverdächtigen zu verhören, so solltet ihr alle wichtigen Beweismittel im Hinterkopf behalten, die ihr an den Tatorten oder in Wohnungen bzw. Häusern vorgefunden habt. Dies ist besonders wichtig, wenn ihr jemandem etwas unterstellt und dazu Beweise benötigt. Habt ihr eine Frage im richtigen Moment gestellt, so ertönt ein Jingle. Doch hier zum erwähnten Beispiel: Ab und an ertönt keine Musik, obwohl ihr euch auf der richtigen Fährte befindet. Deshalb muss der Spieler schlau agieren und auf die erwähnten Beweise, die sichergestellt wurden, zurückgreifen. Siehe da, die Musik ertönt und der Zeuge spricht einen Namen, Kennzeichen oder Adresse aus.

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