PlayNation Test Fable 3

Fable 3 - Test: Der Prinz von Albion erobert die PC-Welt

Von Redaktion - Test vom 17.05.2011 - 18:30 Uhr
Fable 3 Screenshot

Mit nun knapp einem halben Jahr Verspätung kommen auch PC Spieler endlich in den Genuss, erneut ein Held zu sein und Albion einen Besuch abzustatten. Doch was bekommen wir da nun eigentlich aufgetischt? Ein Meisterwerk oder doch nur ein Absud der Konsolenversion? Bekommen wir ein halbfertiges Spiel zum Vollpreis oder lohnt sich die Investition? Das werden wohl die häufigsten Fragen sein in Bezug auf das neue Epos. PlayNATION hat jedoch für euch die Antworten parat, denn wir haben den Titel ausführlich für euch PC-Helden angezockt!

Die Geschichte eines Helden

Wie bereits bekannt steuern wir den Prinzen Albions, den Sohn des letzten Heldenkönigs. Zu Anfang werden wir vor eine grausame Entscheidung gestellt, die die Story ins Rollen bringt: Entweder stirbt unsere Angebetete oder aber, die Anführer der örtlichen Rebellion müssen dran glauben. Egal für welche Seite man sich entscheidet, hier beginnt die Geschichte um Verrat, Intrigen, Rebellion und wahres Heldentum. Im verzweifelten Kampf gegen den Bruder des Prinzen, der den Thron beansprucht und die Bevölkerung unterwirft um Albion zu einem Kriegsstaat zu machen, versuchen wir nun Verbündete für eine Revolution zu finden. Dabei führt unser Weg wirklich von A-Z, denn in Sachen Abwechslung haben die Lionhead Studios absolut nichts vergessen: Wenn wir nicht gerade Monster schnetzeln verschlägt es uns zum Beispiel IN ein Buch, welches wir nur verlassen können, wenn wir bestimmte Theaterszenen nachspielen. Dann können wir wieder Verbündete suchen oder weitere Nebenquests erledigen um den nötigen Ruf zu erwerben, den wir für Verbündete so nötig brauchen. Dann wieder treffen wir auch einmal auf drei Magier, die uns flux auf Kartentischgröße schrumpfen und an uns ihr gerade ersonnenes Rollenspiel-Brettspiel testen. Alles in Allem ist also das Flair erhalten geblieben und das Spiel geizt nicht mit Sarkasmus und Comedy. Jede Gruppierung, die sich uns anschließen soll hat eigene Wünsche und Bedürfnisse, die es zu erfüllen gilt. Dabei gilt es, wie oben beschrieben, nicht nur Monster A zu töten, Ort B zu besuchen und dann Gegenstand C mit zurück zu bringen, sondern darum, eine eigenständige Handlung, quasi ein Stück in einem Stück, zu erleben und Unterstützung zu leisten. Unterdessen wird Logan, der Bruder des Protagonisten und Tyrann, immer verrückter und unterdrückender und langsam aber sicher beginnt ein Wettlauf um die Zeit.

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Da regt er sich auf, der Gute..

Die zwei Seiten einer Rollenspiel-Medaille

Fable 3 ist auf der einen Seite eine Komödie, denn witzige Dialoge und spaßige Quests zaubern Lachen und Schmunzeln ins Gesicht des Spielers, auf der anderen Seite schockiert es mit brutalen Ermordungen und der detailgetreuen, absolutistischen Unterdrückung durch Machthaber und Königsnachfolger. Somit ist Fable 3 ein Tatsachenbericht über Armut, Unterdrückung, Leid und Not aber auch ein Werk von genialer, komödiantischer Anziehungskraft. Wo flauschige Grafik und wirklich gute Soundtracks den Spieler in ein Fantasy-Abenteuer zerren, zerstören dunkle Gassen und zerfallende Städte das Bild wieder ein wenig. Ein Wechselbad der Gefühle also, einerseits heiter, andererseits düster und melancholisch. Eins ist jedoch gewiss, durch diese Mischung wird man förmlich vor den Bildschirm gebannt und möchte nicht eher aufhören, als dass alle Missstände ausgeräumt sind.
 

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