PlayNation Test Top Spin 4

Top Spin 4 - Test: Das beste Tennis-Spiel aller Zeiten?

Von Redaktion - Test vom 30.03.2011 - 11:02 Uhr
Top Spin 4 Screenshot

Mit Top Spin 4 geht das Mafia-Entwicklerstudio 2k Czech in diesem Jahr bereits in die vierte Runde der Tennis-Simulation. Auch in diesem Jahr besitzt das Tennisspiel wieder alle möglichen Lizenzen wie Orte, Events und Tennisspieler. Wir haben uns zusammen mit unserem Controller auf den Center Court gewagt und uns das neue Tenniserlebnis von 2k Sports genauer angeschaut. Alle Informationen, unsere Eindrücke sowie eine ausführliche Wertung mit Fazit gibt es in diesem Review-Artikel.

Der Schlag mitten ins Herz

Top Spin 4 baut zwar optisch auf die vorherigen drei Teile, spielerisch wurde allerdings mächtig gearbeitet. Es gibt mit Top Spin, Slice, Lob oder Flat immer noch vier Grundschläge, allerdings wurden diese vier Schlagvarianten wiederum in drei Kategorien unterteilt: Präzise, normal oder kraftvoll. Wann welche Schlagvariante angewendet wird, entscheidet der Spieler selbst. Dabei kommt es allerdings stark auf das Timing an. Eine Anzeige über dem eigenen Spieler zeigt an, ob wir zu früh, perfekt oder zu spät die jeweiligen Aktionsknöpfe auf dem Gamepad gedrückt haben. Je länger man die Aktionstaste auf dem Gamepad gedrückt hält, desto kräftiger wird der Schlag. Allerdings gilt dabei die typische Regel der Physik: Präzisere Schläge sind für den Spieler leichter platzierbar als Powerschläge. Deshalb sollte man genau überlegen, welche Schläge man in den jeweiligen Spielzügen anwendet, wodurch ein starker taktischer Aufschwung in die Top Spin-Reihe kommt.

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Aufschlag!

So sein wie Boris Becker und Co.

Der Karrieremodus von Top Spin 4 ist zwar das Herzstück der Tennis-Simulation, allerdings ist dieser etwas simpel gestaltet. Zu Beginn erstellen wir uns, wie so oft, unseren eigenen Tennis-Profi. Diesen müssen wir dann vom Neuling zur Legende spielen und uns vor allem die Aufmerksamkeit des Publikums erarbeiten. Der Charakter-Editor setzt euch dabei nur wenige Grenzen: Nachdem wir ein Geschlecht gewählt haben dürfen wir von der Frisur, über das Gesicht bis hin zu den Füßen alles individuell gestalten.

Haben wir uns unseren eigenen Ego gebastelt, gilt es an ersten Anfängerturnieren teilzunehmen. Für gewonnene Spiele oder Turnieren bekommen wir kein Preisgeld, sondern wie in einem Rollenspiel Erfahrungspunkte. Hier hat der Karrieremodus unserer Meinung nach aber seine Schwäche. Statt die erspielten Erfahrungspunkte auf Attribute wie Ausdauer, Schlagkraft oder Präzision zu verteilen, können wir die Punkte nur auf drei verschiedene Strategien setzen: „Serve and Volley", „Grundlinie offensiv" und „Grundlinie defensiv". Das Spiel verteilt die Punkte dann automatisch sinnvoll auf die jeweiligen Attribute. Wir hätten uns in diesem Teil mehr Tiefgang und Freiheit gewünscht.

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